SUPPLEMENT: PRAXiS

Virtuelle Apotheke

Dtsch Arztebl 2010; 107(15): [2]

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS
Die virtuelle Apotheke erspart das Autofahren und die Parkplatzsuche.
Die virtuelle Apotheke erspart das Autofahren und die Parkplatzsuche.
In Marburg bietet eine im Foyer eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) untergebrachte Videoapotheke neue Möglichkeiten für die Patienten, ihre Rezepte einzulösen und sich beraten zu lassen. Die „CoBox“ ist ein Raum, in dem die Kunden über Videokonferenztechnik persönlichen Kontakt zu den Mitarbeitern in ihrer Apotheke aufnehmen können. Betritt der Kunde die Kabine, kann er per Knopfdruck Kontakt zur vier Kilometer entfernten Lahn-Apotheke aufnehmen. Ist die Verbindung hergestellt, sieht er einen Mitarbeiter der Apotheke auf einem LCD-Bildschirm in HD-Qualität und in Lebensgröße vor sich. Ebenso wird der Kunde in der Apotheke dargestellt, so dass ein persönliches Gespräch und eine diskrete Beratungssituation möglich sind. Der Kunde löst per EC-Karte seine Rezepte ein und kann auch Rezepte einreichen: Diese werden in der „CoBox“ eingescannt und direkt an die Apotheke übertragen. Je nach Dringlichkeit werden die Medikamente am gleichen Tag ausgeliefert.

Im Marburger MVZ werden täglich bis zu 300 Patienten behandelt und circa 150 Rezepte verordnet. Mit der virtuellen Apotheke entfallen für die Patienten lästige oder unnötige Anfahrtswege. Informationen unter www.cobox-ag.de. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema