SUPPLEMENT: PRAXiS

KV-Ident in Bayern kommt an

Dtsch Arztebl 2010; 107(15): [2]

Krüger-Brand, Heike E.

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Seit Mitte Januar 2010 bietet die Kassenärztliche Vereinigung (KV) Bayerns ihren 24 000 Mitgliedern alternativ zu dem sicheren Kommunikationsdienst KV-Safenet die Online-Vernetzung der Praxen mit KV-Ident an (www.kvb.de). Die Sicherheitslösung kommt ohne spezielle Hard- und Software aus und funktioniert über eine herkömmliche Internetverbindung auf der Basis einer doppelten Identitätsprüfung: Erst nach Eingabe einer Benutzerkennung und einer zusätzlichen Authentisierungsabfrage mittels der persönlichen KV-Ident-Karte kann der Arzt oder Psychotherapeut auf das Mitgliederportal der KV zugreifen. Das zweite Passwort, eine Art TAN wie beim Homebanking, ermitteln die Ärzte über die Plastikkarte für jede Sitzung neu: Sie enthält eine individuelle Kombination aus Zahlen und Buchstaben. Bei jeder Anmeldung wird der Arzt nach einer neuen, zufällig erzeugten Zahlen-Buchstaben-Kombination gefragt. Die Vorteile: Die Lösung ist einfach in der Handhabung und zudem sehr preiswert. So kostet eine drei Jahre gültige KV-Ident-Karte 20 Euro. Der Nachteil: Anders als bei KV-Safenet wird der Praxisrechner nicht automatisch vor externen Angriffen geschützt. Dennoch kommt die neue Kommunikationslösung offenbar gut an: Nach kurzer Zeit nutzen bereits circa 4 050 KV-Mitglieder den Dienst. KBr
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