ArchivDeutsches Ärzteblatt PP4/2010Ärztliche Versorgung – Unionsabgeordnete: Kreative Ideen notwendig

AKTUELL

Ärztliche Versorgung – Unionsabgeordnete: Kreative Ideen notwendig

Rieser, Sabine

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Um weiterhin eine flächendeckende ärztliche Versorgung sicherzustellen, bedarf es eines ganzen Bündels „von zum Teil kreativen Maßnahmen und Ideen“. Welche dies sein könnten, haben die vier CDU-Bundestagsabgeordneten Rudolf Henke, Rolf Koschorrek, Maria Michalk und Jens Spahn in einem Positionspapier für die zurückliegende Klausurtagung der AG Gesundheit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion zusammengestellt.

Unter anderem schlagen sie vor, die ambulante Bedarfsplanung in den Regionen sektorenübergreifend zu gestalten, das heißt die Landeskrankenhausgesellschaften und die Landesärztekammern einzubeziehen sowie das ambulante Angebot der Krankenhäuser einer Region zu berücksichtigen. Die Arztsitzverteilung ließe sich besser steuern, wenn man kleinräumiger und mit einem spezifischeren Blick auf einzelne Arztgruppen vorgehe, heißt es.

Die vier Abgeordneten greifen damit einen Vorschlag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung auf (DÄ, Heft 3/2010). Darüber hinaus schlagen sie vor, bei der Vergütung die Ausgangslage in Großstädten und auf dem Land stärker zu berücksichtigen. Um Anreize zu setzen, sich in abgelegenen Gegenden niederzulassen, sei ein Strukturfonds denkbar, „in den ein Prozent der Gesamtvergütung der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung einfließen könnte“. Rie

@Die Vorschläge Internet unter:
www.aerzteblatt.de/10523a
Anzeige

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Alle Leserbriefe zum Thema

Stellenangebote