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Der Beitrag von Jens Flintrop zur PKV hat mir wirklich aus der Seele gesprochen. Ich bin seit vielen Jahren bei der Inter Kran­ken­ver­siche­rung privat versichert. Bislang waren zwar gelegentliche Beitragserhöhungen zu verzeichnen, die im Großen und Ganzen jedoch moderat ausfielen. Dafür wurden seit letztem Jahr sukzessive Leistungen nicht mehr übernommen, die nicht eindeutig einer schulmedizinischen Behandlung zuzuordnen waren beziehungsweise der Krankenkasse als nicht erstattungswürdig erschienen (u. a. Osteopathie, Homöopathie, Hormonsubstitution). In mehreren Beschwerdetelefonaten wurde ich in Gutsherrenart von der Sachbearbeiterin abgekanzelt; eine schriftliche Beschwerde führte schließlich zu einer (kommentarlosen) Erstattung der ausstehenden Beträge. Am gleichen Tag erhielt ich jedoch eine monatliche Beitragserhöhung von satten 50 Euro, was in meinem Fall fast 15 Prozent Beitragssteigerung entspricht! Da kann ich über die acht Euro der DAK wirklich nur lachen. Da ich aufgrund einiger chronischer Diagnosen die Kasse so gut wie nicht wechseln kann, fühle ich mich der Inter und ihren Machenschaften völlig ausgeliefert. Meiner Meinung nach ist hier die Politik gefordert, nicht nur auf die GKV Einfluss zu nehmen, sondern auch auf die Privaten. Schließlich sind wir alle Bürger dieses Landes.
Dr. med. Soheyla Reichenberger, 85635 Höhenkirchen
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