ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2010Randnotiz: Gesundheit geht immer

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Randnotiz: Gesundheit geht immer

Dtsch Arztebl 2010; 107(16): A-733 / B-641 / C-629

Richter-Kuhlmann, Eva

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LNSLNS Die Fitness- und Gesundheitsbranche ist nach wie vor einer der Zukunftsmärkte in Deutschland. Auch in Zeiten der Krise scheint zu gelten: „Gesundheit geht immer.“ Obwohl einige finanziell den Gürtel enger schnallen müssen, lassen sich die Deutschen ihre Gesundheit und Fitness etwas kosten. 2009 trainierten bereits 6,3 Millionen Bundesbürger in einem Fitnessstudio und gaben dafür durchschnittlich 45 Euro im Monat aus. Die Zahl der Mitgliedschaften stieg der aktuellen Deloitte-Studie „Der deutsche Fitnessmarkt 2010“ zufolge im Vergleich zum Vorjahr noch einmal um 6,9 Prozent.

Die Fitnessstudios haben sich auf diesen Trend bestens eingestellt. Vor allem Discounter, wie die Marktführer McFit, Clever-Fit oder Easy-Sports, sowie edlere Premiumanbieter gewinnen neue Kunden. Während Discounter mit ihrer Niedrigpreispolitik (durchschnittlicher Monatsbeitrag 21 Euro) vorrangig jüngere Altersklassen anlocken, scheinen die Leistungen der Premiumanbieter (durchschnittlich 71 Euro im Monat) besonders den Erwartungen von Mitgliedern ab 30 Jahren zu entsprechen.

Die Betreiber von Fitnessstudios, die sich vom 22. bis 25. April auf der internationalen Leitmesse für Fitness, Wellness und Gesundheit FIBO, in Essen vorstellen, blicken weiterhin positiv in die Zukunft. Für das laufende Jahr prognostizieren sie nochmals eine Verbesserung ihrer wirtschaftlichen Lage. Dabei setzen sie auf Angebotsdifferenzierung und durchaus auch auf die Folgen des demografischen Wandels. Reine „Mucki-Buden“ für 20-Jährige sind out. Im Kommen sind dagegen altersgerechte Trainingseinheiten für „Best Agers“ ab 50 und Fitnessangebote für Kinder.
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