ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/1997KV Bayerns: Kein Zuwachs bei der Gesamtvergütung

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KV Bayerns: Kein Zuwachs bei der Gesamtvergütung

Maus, Josef

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LNSLNS MÜNCHEN. Die bayerischen Kassenärzte können im laufenden Jahr nicht mit höheren Einkünften aufgrund der vereinbarten Gesamtvergütung rechnen. Zwar hat sich die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns mit der AOK, dem BKK-Landesverband und den bayerischen Innungskrankenkassen auf eine Anhebung der Gesamtvergütung für 1997 um 0,4 Prozent geeinigt; zugleich mußte die KV aber eine Überzahlung in derselben Höhe aus dem Vorjahr anerkennen.
Bayerns KV-Vorsitzender, Dr. med. Lothar Wittek, bewertet die "faktische Nullrunde als bittere Pille". Er verweist aber auf einige strukturelle Verbesserungen, die in den Verhandlungen erzielt werden konnten. So haben die Vertragspartner für bestimmte Leistungen beim ambulanten Operieren, in der Inneren Medizin und bei der Psycho- und Verhaltenstherapie einen festen Punktwert von 10 Pfennig vereinbart. Damit, so Wittek, würden die Honorartöpfe innerhalb des bayerischen Honorarverteilungsmaßstabes entlastet. JM


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