ArchivDeutsches Ärzteblatt16/2010MRSA-Infektionsraten: Prävention und Kontrolle wirken

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MRSA-Infektionsraten: Prävention und Kontrolle wirken

afp

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LNSLNS Vorsorge und Kontrolle können bakterielle Infektionen durch den Methicillin-resistenten Staphylococcus aureus (MRSA) im Krankenhaus effektiv verhindern. Das ist das Ergebnis eines Health Technology Assessments des Deutschen Instituts für Medizinische Dokumentation und Information (DIMDI).

Obwohl die oft unzureichende Qualität der Studien es erschwere, die Effektivität einzelner Methoden zu beurteilen, bewerten die Autoren Präventions- und Kontrollmaßnahmen als wirksam. So könnten individualisierte Screenings helfen, frühzeitiger auf MRSA zu reagieren und Schulungen zu einer besseren Händehygiene führen. Auch die medikamentöse Behandlung der MRSA-Bakterien sowie Aufbau und Kontrolle von Hygieneschutzmaßnahmen trügen zu einer Infektionsreduzierung bei. Da die Kombination einzelner Maßnahmen die MRSA-Rate zusätzlich verringere, empfehlen die Autoren, die Zusammensetzung des Katalogs von Präventions- und Kontrollmaßnahmen weiter zu evaluieren. Notwendig seien zudem Informationen zur Beurteilung der Kostenwirksamkeit. Auch psychosoziale Effekte einer MRSA-Infektion seien hierzulande bisher völlig unzulänglich erforscht worden, meint das DIMDI. hil
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