ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2010Prävention: KBV startet Initiative

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Prävention: KBV startet Initiative

Dtsch Arztebl 2010; 107(18): A-836 / B-732 / C-720

Gerst, Thomas

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LNSLNS Mit einer Informationskampagne zur Prävention wollen die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und
Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) die Teilnahmeraten der Versicherten an den Vorsorgeuntersuchungen, insbesondere zur Krebsfrüherkennung, erhöhen. Das Faltblatt „Der Vorsorge-Checker – Ihr persönliches Präventionsprogramm“, das einem Teil dieser Ausgabe des Deutschen Ärzteblattes beiliegt, soll Patienten mit gezielter Information direkt in den Praxen ansprechen. „Die Teilnahmeraten lassen bisher leider zu wünschen übrig“, beklagt KBV-Vorstand Dr. med. Carl-Heinz Müller. „Das liegt sicherlich auch daran, dass viele Versicherte über Vorsorge- und Früherkennungsangebote zu wenig Bescheid wissen.“

Der zur Auslage in den Praxen bestimmte Flyer, der bei der jeweiligen KV angefordert oder von der KBV-Homepage (www.kbv.de) ausgedruckt werden kann, bietet für den niedergelassenen Arzt einen guten Anlass, mit dem Patienten über das Thema Vorsorge ins Gespräch zu kommen. Müller: „Die Patienten können aus dem Flyer auf einen Blick ersehen, wann und in welchen Abständen sie Anspruch auf Vorsorgeuntersuchungen und Impfungen haben. Sie können dort individuell die nächsten Termine eintragen.“ Der Patient wird über Früherkennungsuntersuchungen der Krankenkassen und empfohlene Impfungen informiert. TG
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