ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2010GKV-Finanzen 2010 – Schätzerkreis: Bessere Prognose

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GKV-Finanzen 2010 – Schätzerkreis: Bessere Prognose

Dtsch Arztebl 2010; 107(18): A-837 / B-733 / C-721

Rieser, Sabine

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LNSLNS Das Defizit der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung (GKV) könnte in diesem Jahr geringer ausfallen, als noch Ende 2009 erwartet. Der GKV-Schätzerkreis rechnet damit, dass die Ausgaben um 3,1 Milliarden Euro und damit um fast eine Milliarde Euro niedriger liegen, als zunächst angenommen. Sie betragen somit 173,4 Milliarden Euro. Dem stehen erwartete Einnahmen des Gesundheitsfonds von 172 Milliarden Euro gegenüber. Darin eingerechnet sind der reguläre Bundeszuschuss von 11,7 Milliarden Euro sowie die zusätzliche Finanzspritze von 3,9 Milliarden Euro. Positiv werden sich nach Auffassung der Schätzer die besseren Aussichten auf dem Arbeitsmarkt auf die Einnahmen auswirken.

Die Zuweisungen an die Krankenkassen aus dem Gesundheitsfonds betragen allerdings nur 170,3 Milliarden Euro, daher auch das Defizit von mehr als drei Milliarden. Die zusätzlichen Einnahmen des Gesundheitsfonds fließen nicht an die Kassen, sondern in dessen Liquiditätsreserve. In die neue, positivere Prognose des Schätzerkreises sind bereits die von der Bundesregierung beschlossenen Einsparungen im Rahmen des Arzneimittelsparpakets eingerechnet. So wurde die geplante Erhöhung des Abschlags für Arzneimittel ohne Festbetrag von derzeit sechs auf 16 Prozent von August an mit circa 500 Millionen Euro berücksichtigt. Rie
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