ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2010Arzneimittelfälschungen: Erfolgreicher Pilotversuch in Schweden

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Arzneimittelfälschungen: Erfolgreicher Pilotversuch in Schweden

Spielberg, Petra

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Ein zweidimensionaler Barcode soll das Original eindeutig identifizierbar machen. Foto: efpia
Ein zweidimensionaler Barcode soll das Original eindeutig identifizierbar machen. Foto: efpia
Ein unter Federführung der europäischen Vereinigung der forschenden Arzneimittelhersteller durchgeführter Pilotversuch zur Bekämpfung von gefälschten Medikamenten in Schweden ist nach Branchenangaben erfolgreich verlaufen. Bei dem Projekt wurden zwischen Oktober 2009 und März dieses Jahres 100 000 mit einem zweidimensionalen Barcode versehene Arzneimittelpackungen von 14 Herstellern gescannt und überprüft.

An dem Projekt hatten sich die schwedische Apothekenkette Apoteket AB, lokale Großhändler und 25 Apotheken beteiligt. Ziel war es zu erproben, wie sich die Sicherheit von Arzneimitteln verbessern lässt. Die EU-Kommission hatte hierzu einen Gesetzesvorschlag vorgelegt und unter anderem angeregt, Arzneimittelpackungen mit einem Code zu versehen, der vor Abgabe des jeweiligen Produkts an den Patienten in der Apotheke ausgelesen und geprüft werden soll.

Die Kennzeichnung soll es ermöglichen, den gesamten Weg des Arzneimittels von der Fertigung bis in die Apotheke zurückzuverfolgen. ps

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