ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2010Studienfinanzierung: Eltern sind Einnahmequelle Nummer eins

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Studienfinanzierung: Eltern sind Einnahmequelle Nummer eins

Dtsch Arztebl 2010; 107(18): A-838 / B-734 / C-722

Richter-Kuhlmann, Eva

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LNSLNS Zwei Drittel der Studierenden in Deutschland schätzen die Finanzierung ihres Lebensunterhalts während des Studiums als gesichert ein. Von den ihnen zur Verfügung stehenden durchschnittlich 812 Euro monatlich stammen knapp die Hälfte von den Eltern, ein Viertel aus Nebenjobs und ein Siebtel vom BAföG-Amt. Dies geht aus Daten des Deutschen Studentenwerks hervor. Die Ergebnisse der 19. Sozialerhebung zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Studierenden basieren auf mehr als 16 000 Fragebogen, die Studierende aus 210 Hochschulen 2009 ausfüllten.

Die individuellen Einnahmehöhen der Studierenden weichen von den Durchschnittswerten jedoch erheblich ab: 20 Prozent der Studierenden stehen weniger als 600 Euro monatlich zur Verfügung, 17 Prozent haben mehr als 1 000 Euro. Die Spannbreite ist nicht durch die soziale Herkunft begründet.

Nach wie vor abhängig vom sozialen Status ist jedoch der Bildungsaufstieg. Zwar nahm erstmals der Anteil von Akademikerkindern unter den Studierenden nicht weiter zu, dennoch unterscheiden sich die Anteile der „mittleren“ und „niedrigen“ sozialen Herkunftsgruppen deutlich von den „hohen“. So studieren derzeit von 100 Akademikerkindern 71, von 100 Nichtakademikerkindern jedoch nur 24. ER
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