ArchivDeutsches Ärzteblatt36/1997Deutscher Ärztetag: Mehr Information über frauenrelevante Themen erwünscht

SPEKTRUM: Leserbriefe

Deutscher Ärztetag: Mehr Information über frauenrelevante Themen erwünscht

Freudenberg, Hannelore

Zur Berichterstattung über den 100. Deutschen Ärztetag in Eisenach in Heft 24/1997:
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LNSLNS Nicht aus dem DÄ, sondern aus der Pharmazeutischen Zeitung, Nr. 24, 12. Juni 1997, haben wir Informationen vom Deutschen Ärztetag erhalten, die uns als Ärztinnen sehr interessieren. Zur Novellierung der Berufsordnung haben vier Delegierte Änderungsanträge gestellt, die die Ergänzung der Texte durch "Ärztinnen" und "Patientinnen" forderten. Den vier Mutigen und allen weiblichen und männlichen Delegierten, die diese Anträge durch ihre Stimme unterstützten, möchten wir danken. Leider wurden diese guten Vorschläge letztendlich von den mehrheitlich männlichen Delegierten abgelehnt.
Warum eigentlich? Die aktiven weiblichen Delegierten haben einen Antrag gestellt, der völlig kostenneutral zu realisieren wäre.
Die Pharmazeutische Zeitung informiert uns weiter darüber, daß unter den 250 Delegierten des Deutschen Ärztetages gerade einmal 36 Frauen waren. Dies sind 14,4 Prozent, dem stehen jedoch 35,9 Prozent Frauen in der deutschen Ärzteschaft gegenüber. Sollte den Anträgen dieser wenigen Frauen dann nicht um so mehr Gewicht beigemessen werden?
Auch vom Deutschen Ärzteblatt wünschen wir uns Informationen über diese und andere frauenrelevante Themen.
Dr. Hannelore Freudenberg und weitere Unterzeichnerinnen, Deutscher Ärztinnenbund e.V., Gruppe Kassel, Schloßäckerstraße 59, 34130 Kassel
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