ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2010Honorarreform: Unmut und Empörung
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Mit großem Unmut und Empörung haben die nicht operativ tätigen Augenärzte aus der Region Ulm/Neu-Ulm die Auflistung der Honorare zur Kenntnis nehmen müssen.

Die KBV listet für verschiedene Halbjahre Praxisumsätze zwischen 105 000 und 117 000 Euro auf. Das Wesentliche haben sie nicht aufgeführt: Wesentlich ist die Tatsache, dass keinerlei Differenzierung zwischen konservativ und operativ stattfindet! Wenn das Quartals-RLV eines konservativen Augenarztes derzeit bei etwa 17 Euro pro Patient liegt und eine Kataraktextraktion einen Umsatz von etwa 500 Euro auslöst, dann darf man das nicht arithmetisch mitteln, wie die KBV das in ihrer Darstellung peinlicherweise macht.

Keiner der Unterzeichneten, konservativ tätigen Augenärzte kommt auch nur annäherungsweise in die Nähe der von Ihnen aufgeführten Zahlen – alle liegen wesentlich darunter. Vielmehr ist die Situation gegeben, dass die Kasseneinnahmen mittlerweile definitiv nicht einmal mehr für die Gehälter der Mitarbeiter ausreichen.

Das mag anders sein bei operativ ausgelegten Praxen. Diese sind jedoch im Verhältnis zur Gesamtzahl der Augenärzte eine ausgesprochene Minderheit . . .
Dr. med. Georg Eckert, 89250 Senden,
Dr. med. Robert Guggenmoos, 89073 Ulm,
Dipl. med. Sven Lederer, 89231 Neu-Ulm,
Dr. Brigitte Siedschlag, 89231 Neu-Ulm
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