ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2010Opiatabhängige: Existenz massiv bedroht
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In den letzten Jahren erlebten wir hier in Niedersachsen eine massive Existenzbedrohung von substituierenden Ärzten (Gefängnis, Berufsverbot, Disziplinarstrafen, Rasterfahndung, gesteigerten Verwaltungsaufwand, straf- und verwaltungsrechtliches Prozessieren), dem nun hoffentlich eine Phase der Versachlichung folgt.

Leider sind öffentlich-rechtliche Körperschaften wie medizinischer Dienst, Kassenärztliche Vereinigung, Ortskrankenkassen sowie deren Gutachter derart aufgetreten, dass oben genannte Schäden die Folge waren. Eklatantestes Beispiel ist im „Spiegel“ Anfang des Jahres nachzulesen.

Meines Erachtens sind nun die veröffentlichten Richtlinien geeignet, auch die Verantwortung und Fürsorge der selbst nicht substituierenden Körperschaften zu bekräftigen und die Substitution nicht allein den „Einzelkämpfern an der Front“ – insbesondere den sicherstellenden Vertragsärzten – zu überlassen . . .
Jürgen Schlee, 31675 Bückeburg

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