ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2010Stefan Zeuzem: Neu im Wissenschaftsrat

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Stefan Zeuzem: Neu im Wissenschaftsrat

Dtsch Arztebl 2010; 107(20): A-1027 / B-903 / C-891

Hibbeler, Birgit

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Stefan Zeuzem. Foto: Wissenschaftsrat
Stefan Zeuzem. Foto: Wissenschaftsrat
Prof. Dr. med. Stefan Zeuzem (51), Direktor der Medizinischen Klinik I am Klinikum der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt am Main ist in die Wissenschaftliche Kommission des Wissenschaftsrates (WR) berufen worden. Die Aufgabe sei vielfältig und spannend, meint Zeuzem. „Mein besonders Interesse gilt natürlich der Hochschulmedizin sowie den Fragen der klinischen Forschung in Deutschland.“

Ein wichtiges Projekt für den WR wird in den kommenden Monaten die Fortführung der Exzellenzinitiative sein, die der Rat gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) verantwortet. Eine Entscheidung über Graduiertenschulen, Exzellenzcluster und Zukunftskonzepte steht Mitte 2012 an.

Zeuzem leitet seit 2007 die Medizinische Klinik I in Frankfurt (Schwerpunkte Gastroenterologie, Hepatologie, Pneumologie, Endokrinologie und Ernährungsmedizin). Zuvor war er geschäftsführender Direktor der Medizinischen Kliniken und Polikliniken am Universitätsklinikum des Saarlandes. Er forschte am Max-Planck-Institut für Biophysik in Frankfurt und am Howard Hughes Medical Institute der Yale University in New Haven, USA. In der DFG ist er bereits aktiv – etwa als Mitglied mit Senatsausschuss „Klinische Forschung“.

Die Aufgabe des WR ist es, die Bundesregierung und die Landesregierungen zu beraten. Der Rat gibt Empfehlungen zur Entwicklung von Hochschulen und Forschung. Der WR besteht aus zwei Gremien: der Wissenschaftlichen Kommission und der Verwaltungskommission. Sie treten in der Vollversammlung zusammen. Birgit Hibbeler
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