ArchivDeutsches Ärzteblatt37/1997Aus Bund und Ländern – Klinik und Reha: Zuzahlung höchstens 14 Tage

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Aus Bund und Ländern – Klinik und Reha: Zuzahlung höchstens 14 Tage

EB

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LNSLNS BONN. Seit Inkrafttreten der "Gesundheitsstrukturreform" gibt es Unklarheiten über die Zuzahlungsregelungen bei Krankenhausbehandlung, stationären Reha-Maßnahmen, Kuren und der Anschlußrehabilitation. Gesetzlich Krankenversicherte müssen bei Krankenhausbehandlung pro Kalendertag 17 DM (Ost: 14 DM) zuzahlen, höchstens jedoch für 14 Tage je Kalenderjahr. Es gibt keine Befreiungsmöglichkeit nach der Härtefallregelung. Kinder unter 18 Jahren sind von Zuzahlungen befreit.
Bei stationären Rehabi- litationsmaßnahmen nach einer Krankenhausbehandlung (Anschlußrehabilita- tion) müssen Versicherte ab 18 Jahren täglich 17 DM (Ost: 14 DM) für längstens 14 Tage zuzahlen. Die Dauer des Kranken­haus­auf­enthaltes wird angerechnet. Hier greift die Sozialklausel (vollständige Befreiung für gesetzlich definierte Personengruppen und Versicherte bis zu einem monatlichen Bruttoeinkommen von 1 708 DM). Für stationäre Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen beträgt die Zuzahlung 25 DM pro Kalendertag. Kinder sind von der Zuzahlung befreit; für Erwachsene gilt die Sozialklausel. Bei Mütter- oder Mutter-Kind-Kuren beträgt die Zuzahlung täglich 17 DM (Kinder: zuzahlungsfrei; Erwachsene: Sozialklausel). Für Heilmittel, die bei einer ambulanten Vorsorge- und Reha-Kur verordnet werden, müssen jetzt 15 Prozent (bisher 10 Prozent) zugezahlt werden. EB
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