ArchivDeutsches Ärzteblatt37/1997Azidothymidin und vertikale pränatale Übertragung des HI-Virus Typ 1

MEDIZIN: Referiert

Azidothymidin und vertikale pränatale Übertragung des HI-Virus Typ 1

Sperling

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LNSLNS Um die Rate der vertikalen Übertragung des HI-Virus von der Mutter auf den Säugling zu verringern, wird eine Behandlung der Schwangeren und des Neugeborenen mit Azidothymidin unabhängig von serologischen Parametern wie Höhe des Plasmaspiegels der HIV-1-RNA oder der CD4+-Zellzahlen empfohlen. Dies zeigte eine plazebokontrollierte Studie mit 402 Mutter-Kind-Paaren, bei der die Rate der vertikalen Übertragung bei dieser Behandlung bei 7,6 Prozent lag im Vergleich zu 22,6 Prozent bei Gabe eines Plazebos. Dieser Schutzeffekt zeigte sich unabhängig von der Menge der HIV-1-RNA im mütterlichen Serum zum Zeitpunkt des Studienbeginns oder bei der Entbindung oder der Zahl der CD4+-Lymphozyten. Die Autoren machten bei der Veröffentlichung keine Aussage über die Art der Entbindung (Sectio oder vaginal). silk
Sperling RS, Shapiro DE, Coombs RW et al.: Maternal viral load, zidovudine treatment, and the risk of transmission of human immunodeficiency virus type 1 from mother to infant, N Engl J Med 1996; 335: 16211629.
Dr. Sperling, Mount Sinai Medical Center, Box 1173, 1 Gustave Levy Place, New York, NY 10029, USA.

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