ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2010Möglichkeiten und Grenzen der Ganzkörper-MRT

MEDIZIN: Übersichtsarbeit

Möglichkeiten und Grenzen der Ganzkörper-MRT

The Uses and Limitations of Whole-Body Magnetic Resonance Imaging

Dtsch Arztebl Int 2010; 107(22): 383-9; DOI: 10.3238/arztebl.2010.0383

Schmidt, Gerwin; Dinter, Dietmar; Reiser, Maximilian F.; Schoenberg, Stefan O.

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Hintergrund: Die Ganzkörper-Magnetresonanztomographie (GK-MRT) ist eine moderne, strahlenfreie bildgebende Methode zur hochauflösenden Darstellung unterschiedlicher Organsysteme und der gesamten Körperanatomie.
Methoden: Selektive Literaturrecherche
Ergebnisse: Multikanal-GK-MRT-Scanner erlauben sowohl hochauflösende Ganzkörperdarstellungen, als auch fokussierte Untersuchungen einzelner Organe mit unterschiedlichen Sequenztechniken und Kontrastierungen. Erste Erfahrungen mit kombinierten kardiovaskulären und onkologischen Untersuchungsprotokollen zum Screening asymptomatischer Personen haben neben zahlreichen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems auch schwerwiegende Tumorbefunde beschrieben. Die diagnostische Genauigkeit eines M-Stagings mit der GK-MRT liegt bei 93 bis 97 Prozent. Aufgrund des guten Knochenmarkkontrasts ist die GK-MRT auch als Anwendung bei malignen Erkrankungen des Knochenmarks, wie zum Beispiel dem multiplen Myelom, beschrieben worden. Bei dieser Erkrankung ist die GK-MRT besonders sensitiv und hat substanzielle Bedeutung für die Prognose und das therapeutische Prozedere. Es gibt bisher keine Beweise für die Überlegenheit der GK-MRT gegenüber anderen Diagnoseverfahren hinsichtlich harter Endpunkte wie etwa Lebensverlängerung. Darüber hinaus ist auf die Gefahr falschpositiver Befunde hinzuweisen.
Schlussfolgerungen: Trotz dieser ermutigenden Ergebnisse ist ein ungerichtetes Screening ohne adäquate Indikationsstellung, wie es verschiedentlich angeboten wird, aufgrund der geringen zu erwartenden Krankheitsprävalenz von < 2 Prozent und der bisher nicht erwiesenen Kosteneffizienz in keiner Weise zu vertreten.
LNSLNS Die Einführung der Ganzkörper-Magnetresonanztomographie (GK-MRT) in die medizinische Bildgebung hat die diagnostischen Konzepte unterschiedlicher systemischer Erkrankungen in den letzten Jahren tiefgreifend verändert. Die Ganzkörperbildgebung findet zunehmend Einzug in die klinische Routine als Alternative zu schrittweisen, multimodalen diagnostischen Ansätzen, speziell zur umfassenden Abklärung maligner Erkrankungen. Die Einführung moderner Ganzkörper-MRT-Scanner hat den Weg zu klinisch umsetzbaren und effizienten GK-MRT-Untersuchungen geebnet. Zudem haben Innovationen im Sequenzdesign und der Bildakquisition die Gesamtuntersuchungszeiten signifikant verringert, ohne dass dadurch die Bildqualität reduziert wurde. Auf diese Weise können hochaufgelöste MRT-Untersuchungen unterschiedlicher Organsysteme mit geeigneten Bildkontrasten und einer entsprechenden Kontrastmitteldynamik mit einer anatomischen Abdeckung von Kopf bis Fuß kombiniert werden. Der folgende Artikel gibt anhand einer selektiven Literaturrecherche einen Überblick über technische Innovationen der letzten Jahre in der GK-MRT-Bildgebung und klinische Anwendungsgebiete dieser neuen Technik, speziell auch auf dem Gebiet der onkologischen bildgebenden Diagnostik. Zudem werden potenzielle Fehlindikationen kritisch diskutiert.

Technische Entwicklungen der Ganzkörper-MRT
Wegen der je nach Körperregion unterschiedlichen Anforderungen an den Untersuchungsaufbau wurde die MRT in der Vergangenheit vor allem zur Abklärung fokaler Pathologien in einem begrenzten anatomischen Bereich benutzt. Ein limitierender Faktor war zudem die lange Untersuchungszeit von mehr als einer Stunde, weil die Patienten während der Untersuchung mehrfach umgelagert werden mussten.

Neuentwicklungen bei Empfangsspulen und höhere Feldstärke
Mit der Einführung von 1,5-Tesla-Multikanal-Ganzkörper-MRT-Scannern in Kombination mit freier, automatischer Tischbewegung gelingen heutzutage hochauflösende GK-MRT-Untersuchungen von Kopf bis Fuß in weniger als 1 h. Diese Scanner sind mit einer Empfangsspulentechnologie ausgestattet, die den gesamten Körper mit einer Matrix aus einzelnen flexiblen Empfangsspulenelementen abdeckt. Dies erlaubt eine Untersuchung des ganzen Körpers mit einer Gesamtlänge von bis zu 205 cm ohne Umlagerung des Patienten. Somit können nicht nur hochauflösende GK-MRT-Darstellungen, sondern auch fokussierte Untersuchungen einzelner Organe, wie zum Beispiel der Bauchorgane, der Lunge, des Gehirns oder des Skelettsystems mit unterschiedlichen Sequenztechniken und Kontrastierungen durchgeführt werden.

Seit einigen Jahren sind zunehmend auch moderne Ganzkörpersysteme mit einer Feldstärke von 3 Tesla verfügbar. Die gegenüber einer Feldstärke von 1,5 Tesla theoretisch verdoppelte Stärke des Bildsignals bei 3 Tesla kann wahlweise entweder zu einer weiteren Beschleunigung der Untersuchung oder zur Verbesserung der räumlichen Auflösung verwendet werden (1).

Ganzkörper-MRT mit kontinuierlicher Tischverschiebung
Im Jahr 2002 wurde die Datenakquisition mit kontinuierlicher Tischverschiebung eingeführt, das heißt eine MRT-Bildakquisition ähnlich dem Untersuchungsvorgang bei einer Computertomographie (2). Gegenüber der Computertomographie besteht bei der MRT die Herausforderung, dass bei den meisten Sequenzen nicht unmittelbar mit jeder Tischverschiebung eine komplette Messschicht aufgenommen werden kann. Daher müssen die Rohdaten bis zur Vervollständigung der Schicht zwischengespeichert werden, während der Tisch bei der Bilddatenakquisition durch den Tomographen bewegt wird. Zusätzlich müssen die spezifischen Akquisitions- und Justierungsparameter nun während der Tischverschiebung verändert und adaptiert werden. Diese Technik besitzt jedoch ein gewaltiges Potenzial. In kurzer Zeit können ausgedehnte anatomische Bereiche in nahtlos aneinandergereihten Bildern zeiteffizient akquiriert werden, so dass die bis jetzt stufenweise Abbildung von einzelnen Körperstationen abgelöst werden kann.

Protokolldesign
Ein umfassendes GK-MRT-Protokoll für die onkologische Diagnostik sollte auf Sequenztechniken mit einem hohen Weichteil- und Knochenmarkkontrast basieren. Zudem sollten hochaufgelöste Aufnahmen des Lungenparenchyms und des Mediastinums vorgenommen werden sowie kontrastmittelverstärkte Untersuchungen des Abdomens und ZNS zur Detektion und Differenzierung parenchymatöser Läsionen. Selbstverständlich stellt dies nur ein repräsentatives Beispiel eines allgemeinen onkologischen GK-MRT-Konzepts dar, weil die GK-Bildgebung individuell der klinischen Fragestellung und der jeweiligen Tumorentität angepasst werden sollte. Es bleibt weiterhin eine Herausforderung, den teilweise komplexen Untersuchungsaufbau von speziellen MRT-Untersuchungen häufiger Tumoren wie dem Prostata-, Kolon- und Mammakarzinom in ein klinisch umsetzbares Ganzkörperprotokoll zu integrieren. Diesbezüglich könnte das Konzept unterschiedlicher, an spezielle Tumortypen oder Risikoprofile adaptierter GK-Protokolle eine wichtige Rolle spielen. So könnten GK-MRT-Konzepte weiter verbessert und klinisch umgesetzt werden.

Ganzkörper-MRT-Screening im Rahmen der Früherkennung von Tumorerkrankungen
Aufgrund der fehlenden ionisierenden Strahlenbelastung bietet sich die GK-MRT potenziell für die präventive Diagnostik asymptomatischer Populationen an, speziell im Vergleich zu Verfahren, die mit einer ionisierenden Strahlenexposition verbunden sind, wie zum Beispiel die Computertomographie. Erste Erfahrungen mit kombinierten kardiovaskulären und onkologischen Untersuchungsprotokollen an asymptomatischen Personen haben neben zahlreichen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems auch schwerwiegende Tumorbefunde beschrieben (3, 4). Kramer und Mitarbeiter untersuchten 200 asymptomatische Patienten mit einem Untersuchungsprotokoll, das eine GK-MRT-Angiographie, eine funktionelle Untersuchung des Herzens sowie eine morphologische Bildgebung des Thorax und Abdomens beinhaltete. Neben unterschiedlichen Manifestationen der Atherosklerose bei 6 bis 14 Prozent der Teilnehmer wurde bei 2 Personen ein Bronchialkarzinom und ein Nierenzellkarzinom entdeckt (4). In einer ähnlich konzipierten Studie an 855 Personen wurde zusätzlich eine MRT-Koloskopie in das Untersuchungsprotokoll integriert. Baumgart und Mitarbeiter konnten mit dieser Technik gutartige Polypen von > 10 mm Größe bei 8,4 Prozent der Patienten nachweisen. Auch in dieser Studie wurden bei mehreren Personen Neoplasien entdeckt, unter anderem 5 Nierenzellkarzinome im Frühstadium und 2 Bronchialkarzinome (5). Trotz dieser ersten Ergebnisse mit schwerwiegenden Befunden mit therapeutischer Konsequenz muss darauf hingewiesen werden, dass es sich bei den beschriebenen onkologischen Diagnosen um reine Zufallsbefunde handelte. Laut Goehde et al. gab es lediglich einen falschpositiven Befund. Hierbei handelte es sich um eine als tumorsuspekt eingestufte Knochenläsion. Sämtliche als sicher maligne eingestuften Befunde konnten jedoch den Autoren zufolge einwandfrei als maligne verifiziert werden. Insgesamt muss der ungezielte Einsatz dieser neuen Methode jedoch auch aufgrund der geringen zu erwartenden Prävalenz von < 2 Prozent und der bisher nicht erwiesenen Kosteneffizienz, zum Beispiel durch Abklärung potenzieller falschpositiver oder unklarer Befunde mit nachfolgenden, möglicherweise sogar invasiven Zusatzuntersuchungen, sehr kritisch betrachtet werden.

Ganzkörper-MRT zum Tumorstaging und zur Rezidiverkennung
Ein präzises, effizientes onkologisches Staging und Tumormonitoring haben maßgeblichen Einfluss auf die Prognose und eine stadiengerechte Behandlung von Patienten mit malignen Tumoren (6). Dazu werden häufig multimodale diagnostische Ansätze (MRT, CT, Ultraschall, nuklearmedizinische Verfahren) gewählt. Das kann jedoch zeitaufwendiger, teuer und für die Patienten belastend sein (7). Zunehmend finden daher Ganzkörper-Diagnostikverfahren in die klinische Routine Einzug, um eine Tumorerkrankung mit ihren potenziellen Metastasierungswegen als systemische Krankheit zu erfassen (Abbildung 1 gif ppt) (8). Eigene Untersuchungen an 41 Patienten, die an Tumoren des gastrointestinalen Trakts, Mammakarzinom oder malignem Melanom erkrankt waren, haben eine hohe diagnostische Genauigkeit von 91 Prozent bei einem TNM-Staging mit der Ganzkörper-MRT (GK-MRT) gezeigt, vergleichbar mit konkurrierenden Verfahren, wie der kombinierten Positronen­emissions­tomo­graphie-CT (PET-CT) (9). Die MRT hat jedoch aufgrund der Artefaktanfälligkeit auf Bewegung und Organpulsation gewisse Einschränkungen bei dem Nachweis von Lymphknoten(LK)-Metastasen, speziell in der Thorax- und Zwerchfellregion, die sich in einer reduzierten diagnostischen Genauigkeit (79 bis 82 Prozent) beim N-Staging niederschlagen (6, 11). Zudem stellt die fehlende metabolische Information bei grenzwertig großen Läsionen ≤ 1 cm gegenüber der PET-CT bei der Dignitätsbeurteilung einen Nachteil dar. Ein vielversprechender Ansatz zur Verbesserung der LK-Detektion sind die sogenannten Ganzkörper-MRT-Diffusionsverfahren (10). Die bisher dazu vorliegenden Studien weisen darauf hin, dass mit diesem Verfahren die Sensitivität für den Nachweis von LK-Metastasen deutlich verbessert werden kann. Systematische Studien zur verbesserten Spezifität stehen mit Ausnahme aktueller Ergebnisse bei der lokoregionären LK-Metastasierung des Rektumkarzinoms noch aus (11).

Wegen ihres intrinsisch höheren Weichteilkontrasts hat die MRT eindeutige Vorteile bei der Detektion von Fernmetastasen, speziell im Bereich des Skeletts, des Gehirns, der Weichteile und der Leber (12, 13). Die diagnostische Genauigkeit eines M-Stagings mit der GK-MRT liegt bei 93 bis 97 Prozent (6, 14). Die Ganzkörper-MRT würde sich somit gerade bei Tumoren eignen, die häufig in diese Organe metastasieren, zum Beispiel Mammakarzinom, kolorektales Karzinom oder malignes Melanom (15). Die Ergebnisse sind hierbei vergleichbar mit denen der PET-CT bei Tumoren mit guter Speicherung von (18)F-Fluordeoxyglukose. Bei der Detektion von Lungenmetastasen oder dem Staging von Lungentumoren ergeben sich im Vergleich zu gängigen Verfahren wie der CT oder PET-CT jedoch aufgrund von Organbewegungsartefakten und dem geringeren Lungenparenchymkontrast Einschränkungen bezüglich der diagnostischen Sensitivität (13, 14).

In einer kürzlich publizierten Studie wurde die GK-MRT als Methode zur Rezidiverkennung bei primär kurativ behandeltem Mammakarzinom vorgestellt (16). 33 Patientinnen mit klinischem Verdacht auf ein Tumorrezidiv, die beispielsweise klinische Symptome oder erhöhte Tumormarker aufwiesen, wurden mit GK-MRT auf 1,5- und 3-Tesla-Geräten untersucht. In dieser Hochrisikopopulation wurden bei 61 Prozent der Patientinnen Tumorrezidive gefunden, speziell Lymphknoten- und Organmetastasen, die in diagnostischen Verlaufskontrollen in sechsmonatigem Abstand validiert wurden. Die GK-MRT zeigte eine hohe diagnostische Genauigkeit (91 Prozent) bei dem Nachweis oder Ausschluss eines Tumorrezidivs mit einer Sensitivität von 93 Prozent und einer Spezifität von 86 Prozent. Allerdings wurde bei einer Patientin ein falschpositiver Befund eines Lokalrezidivs erhoben. Es ist zu berücksichtigen, dass die GK-MRT derzeit generell in Rückenlagerung der Patientinnen ohne Brustkompression durchgeführt wird und daher eine Mamma-MRT bezüglich der räumlichen Auflösung und der Weichgewebedarstellung nicht zu ersetzen vermag.

Schließlich können mit der GK-MRT auch zahlreiche Metastasen außerhalb des Bildfelds eines Standard-Staging-Protokolls (CT des Halses, Thorax und Abdomens) nachgewiesen werden, wie zum Beispiel Hirnmetastasen und Knochenmetastasen am peripheren Skelett (6). In einer weiteren Studie führten unter anderem solche Befunde bei 10 Prozent der untersuchten Patienten zu einer Änderung der Therapiestrategie (17). Einschränkend ist allerdings zu erwähnen, dass umfangreiche Untersuchungen an großen Patientenkollektiven und valide Kosten-Effektivitäts-Studien bislang ausstehen.

Ganzkörper-MRT zum Staging hämatologischer Erkrankungen
Aufgrund des guten Knochenmarkkontrastes ist die GK-MRT auch als vielversprechende Anwendung bei malignen Erkrankungen des Knochenmarks mit möglicher systemischer Manifestation, wie zum Beispiel dem multiplen Myelom, beschrieben worden (19). Hier hat die MRT beziehungsweise GK-MRT im Vergleich zur üblichen radiographischen Diagnostik eine deutlich höhere Detektionsrate, speziell auch bei diffusen Infiltrationsformen, die im Röntgenbild oder auch in der Multislice-CT (MS-CT) häufig unerkannt bleiben (18, 19).

In einer kürzlich erschienenen Publikation wurden 41 Patienten mit Plasmazell-Neoplasien mit GK-MRT und Multislice-CT untersucht (19). Die GK-MRT zeigte eine signifikant höhere Detektionsrate als die MS-CT. Bei 11 Patienten wurde das Krankheitsstadium mit der MS-CT im Vergleich zur GK-MRT unterschätzt. Speziell Frühstadien der Erkrankung mit weniger ausgedehnten Osteolysen und mit einem diffusen Infiltrationsmuster wurden mit der GK-MRT verlässlich erfasst. Insbesondere bei diffuser oder kleinherdiger Knochenmarkinfiltration besteht die Gefahr, dass diese in der MS-CT fälschlicherweise als benigne Osteoporose eingestuft wird (Abbildung 2 gif ppt) (20). Baur et al. konnten zeigen, dass die Integration des MRT-Befundes in das Stadiensystem von Durie und Salmon (PLUS-Klassifikation) eine genauere Stadieneinteilung von Patienten mit multiplem Myelom erlaubt. Dadurch hatte die MRT einen signifikanten Einfluss auf die Prognose des Patienten und auf die Therapiewahl bei dieser Erkrankung (21). Eine kürzlich erschiene Studie von Dinter et al. ergab, dass bei 19 von 60 Patienten mit der GK-MRT das Krankheitsstadium entsprechend der PLUS-Klassifikation höher eingestuft wurde. Bei 10 dieser 19 Patienten (53 Prozent) war die GK-MRT-Diagnose entscheidend für die Wahl des therapeutischen Prozedere, wobei das Ausmaß der Tumorinfiltration, der Nachweis oder Ausschluss einer extramedullären Tumorausdehnung und das Frakturrisiko von ausschlaggebender Bedeutung waren (22).

Ganzkörper-MRT-Anwendungen bei benignen systemischen Erkrankungen
Rheumatische Erkrankungen und Diabetes mellitus
Gerade in frühen Stadien rheumatischer Gelenkerkrankungen ist die MRT besonders aussagekräftig. Auch präerosive Veränderungen wie die Synovitis, Knochenmarködeme oder Osteitis sind nachweisbar. Zudem vermag die MRT Zeichen einer Tendinitis oder anderer ligamentärer Pathologien darzustellen. Da die rheumatoide Arthritis potenziell die gesamte Körperanatomie, das heißt sowohl kleine Gelenke an den Extremitäten als auch große Gelenke des Achsenskeletts betreffen kann, stellt die GK-MRT eine potenzielle Anwendung, speziell zur Bildgebung von Frühmanifestationen dieser Erkrankung, dar. Die GK-MRT wurde von Weckbach et al. zur Abklärung der Psoriasisarthritis innerhalb einer Gesamtuntersuchungszeit von 60 min beschrieben. Hierbei wurde bei 22 von 25 Patienten die Bildqualität als exzellent beschrieben. Zudem konnte man im Vergleich mit der klinischen Untersuchung signifikant mehr Regionen mit Synovialitiden und Enthesitiden entdecken (Weckbach et al.: Comprehensive diabetes imaging with whole body MRI at 1.5 and 3T in patients with longstanding diabetes. 2006; ISMRM Book of Abstracts: 389).

Neuerdings wurden adaptierte GK-MRT-Protokolle für die Untersuchung von Patienten mit langjährigem Diabetes mellitus diskutiert. Diese beinhalten sowohl eine Bildgebung des ZNS mit einer MRT-Angiographie der Zerebralarterien, GK-Angiographien, eine dynamische Bildgebung der Herzfunktion und Myokardvitalität als auch eine hochauflösende native und kontrastmittelverstärkte Bildgebung der Füße. Erste Ergebnisse bei 45 asymptomatischen Patienten mit langjährigem Typ-1- oder Typ-2-Diabetes zeigten signifikant mehr vaskuläre Pathologien als ein asymptomatisches Normalkollektiv ohne Diabetes (n = 200), wie zum Beispiel Stenosen der Karotiden (54 Prozent versus 6 Prozent), Nierenarterien (25 Prozent versus 0,25 Prozent) oder peripheren Gefäße (51 Prozent versus 14 Prozent). Zudem zeigte sich eine Inzidenz stummer Myokardinfarkte von 18 Prozent in der Diabetesgruppe verglichen mit 1 Prozent in der Kontrollgruppe. Bei 9 Patienten wurden aufgrund der Ergebnisse der GK-MRT unmittelbar therapeutische Interventionen indiziert. Bei Patienten mit Diabetes mellitus, die eine hohe Prävalenz kardiovaskulärer Erkrankungen haben, erscheint die GK-MRT geeignet für eine frühere Diagnose von Sekundärkomplikationen und für eine potenziell effektivere Therapieplanung (23).

Systemische Bildgebung benigner Tumoren
Bei Patienten mit multiplen kartilaginären Exostosen besteht ein erhebliches Risiko einer malignen Entartung im Sinne eines Chondrosarkoms. Zudem handelt es sich häufig um Patienten im jugendlichen Lebensalter, so dass häufiger wiederkehrende Röntgenuntersuchungen problematisch sind. Als Alternative bietet sich die GK-MRT an, insbesondere deshalb, weil die Osteochondrome in multiplen, unterschiedlichen Lokalisationen auftreten können und festgestellt werden muss, ob die Tendenz einer malignen Entartung vorliegt, erkennbar an einer Dickenzunahme der die Osteochondrome bedeckenden Knorpelkappe.

Auch bei der Langerhanszell-Histiozytose, der chronisch rekurrierenden multifokalen Osteomyelitis (CRMO), dem Morbus Paget oder bei Entwicklungsstörungen des Skeletts wie Osteochondrodysplasien und polyostotischer fibröser Dysplasie liegen erste Erfahrungen zum Einsatz der GK-MRT vor, wobei es sich allerdings um Fallberichte oder Beobachtungen von kleinen Patientengruppen handelt.

Fazit
Mit der Ganzkörper-MRT gelingt eine umfassende bildgebende Analyse des ganzen Körpers in einem einzigen Untersuchungsgang. Dadurch erscheint sie, ähnlich wie die PET-CT, prinzipiell geeignet, die derzeit übliche, oft zeitaufwendige multimodale Diagnostik von Erkrankungen mit systemischen oder multilokulären Manifestationen zu ersetzen. Neuere technische Entwicklungen gestatten es, die GK-MRT in einer für die Patienten tolerierbaren Untersuchungszeit von 45 bis 60 min, je nach Untersuchungsprotokoll, durchzuführen. Dabei müssen gegenüber dedizierten MRT-Untersuchungen keine Kompromisse hinsichtlich der Bildqualität eingegangen werden. Trotz dieser ermutigenden Ergebnisse ist ein ungerichtetes Screening ohne adäquate Indikationsstellung, wie es verschiedentlich angeboten wird, aufgrund der geringen zu erwartenden Krankheitsprävalenz von < 2 Prozent und der bisher nicht erwiesenen Kosteneffizienz aber in keiner Weise zu vertreten.

Vielversprechend erscheint jedoch der Einsatz der GK-MRT bei Risikopopulationen mit erhöhter Prävalenz wie bei Patienten mit Diabetes mellitus, rheumatischen Erkrankungen oder primär benignen Knochentumoren mit malignem Entartungspotenzial.

Mehrere Studien ergaben, dass mit der GK-MRT bei dem Staging und bei dem Nachweis oder Ausschluss von Rezidiven verschiedener Tumorentitäten eine hohe Treffsicherheit erreicht werden kann. Insbesondere Metastasen in der Leber, im Skelett und im ZNS sind genauer nachzuweisen als mit anderen bildgebenden Verfahren, weshalb sich die GK-MRT bei der Diagnostik von Mamma- und kolorektalem Karzinom in der Praxis besonders bewähren könnte.

Da das Knochenmark durch die MRT direkt dargestellt wird und beim multiplen Myelom häufig ein diffuser oder multilokulärer Befall vorliegt, ist die GK-MRT bei dieser Erkrankung besonders sensitiv und hat substanzielle Bedeutung für die Prognose und die therapeutischen Entscheidungen. Infolgedessen wurde die MRT in das Staging-System des multiplen Myeloms aufgenommen.

Interessenkonflikt
Dr. Schmidt und PD Dinter erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.
Prof. Reiser und Prof. Schoenberg geben an, dass sie wissenschaftlich mit Siemens Health Care kooperieren.

Manuskriptdaten
eingereicht: 19. 5. 2009, revidierte Fassung angenommen: 7. 9. 2009


Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Gerwin Schmidt
Institut für klinische Radiologie
Universitätsklinik Großhadern
LMU München
Marchioninistraße 15
81377 München
E-Mail: gerwin.schmidt@med.uni-muenchen.de


Summary
The Uses and Limitations of Whole-Body Magnetic Resonance Imaging
Background: Whole-body magnetic resonance imaging (WB-MRI) is a modern imaging method, free of ionizing radiation, which provides high-resolution display of individual organ systems and of the anatomy of the entire body.
Methods: Selective literature review
Results: Multi-channel WB-MRI scanners enable both the high-resolution imaging of the entire body and focused studies of individual organs, through the use of various sequence techniques and contrast modes. The initial application of combined cardiovascular and oncological imaging protocols for the screening of asymptomatic persons has already revealed many cases of cardiovascular disease and of tumors with serious clinical implications. The diagnostic accuracy of M staging with WB-MRI lies in the range of 93% to 97%. WB-MRI provides good contrast of the bone marrow, and has thus been used for the diagnosis of malignant bone marrow disease as well: in particular, it is especially sensitive for multiple myeloma and plays an important role in prognostication and therapeutic decision-making in this disorder. To date, WB-MRI has not been shown to be superior to other diagnostic techniques with respect to hard endpoints, such as prolongation of survival. It also carries the risk of false positive findings.
Conclusion: Despite these encouraging results, undirected screening by WB-MRI without an appropriate indication, as is currently being practiced in many institutions, is decidedly inadvisable in view of its predicted diagnostic yield below 2% and the lack of evidence for its cost-effectiveness.


Zitierweise: Dtsch Arztebl Int 2010; 107(22): 383–9
DOI: 10.3238/arztebl.2010.0383

@The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.del
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