PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(22): A-1122 / B-990 / C-978

EB

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LNSLNS Young Investigator Award – verliehen von der European Tissue Repair Society and Wound Healing Society, Dotation: 1 500 Euro, an Dr. med. Anca Sindrilaru, Universitätsklinik für Dermatologie und Allergologie in Ulm. Der Wissenschaftlerin gelang es, die zentrale Bedeutung des Vav3-Guanin-Nukleotid-Austauschfaktors als wichtiges Signalmolekül der Beta-2-integrin-vermittelten Regulation von Makrophagen bei Wundheilungsstörungen der Haut herauszuarbeiten.

Hellmut von Specht, Alexandra Ludwig, Volker Geers. Foto: Geers-Stiftung
Hellmut von Specht, Alexandra Ludwig, Volker Geers. Foto: Geers-Stiftung
Preis der Geers-Stiftung – verliehen von der Geers-Stiftung an Dr. Alexandra Ludwig, Sektion für Phoniatrie und Audiologie der Universität Leipzig. Für ihre maßgebliche Arbeit auf dem Gebiet der Ursachenforschung, der Früherkennung und Therapie von Hörschäden, insbesondere bei Kindern, erhielt Ludwig den mit 15 000 Euro dotierten Preis. Durch die Erkenntnisse der Neurobiologin lässt sich die auditive Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung bei Kindern differenzierter und unter Verwendung nicht-sprachlicher Tests diagnostizieren.

Henrik J. Michaely. Foto: Universitätsmedizin Mannheim
Henrik J. Michaely. Foto: Universitätsmedizin Mannheim
Walter-Friedrich-Preis – verliehen von der Deutschen Röntgengesellschaft an Priv.-Doz. Dr. med. Henrik J. Michaely, Oberarzt, Leiter des Geschäftsfelds Abdominelle und Vaskuläre Bildgebung, Institut für Klinische Radiologie und Nuklearmedizin, Universitätsmedizin Mannheim. Er erhält die mit 2 500 Euro dotierte Auszeichnung für seine Arbeiten im Rahmen seiner Habilitation. Dabei befasste sich der 34-jährige Radiologe mit der hochaufgelösten dreidimensionalen Darstellung der Gefäße der Nieren mittels der MR-Angiographie unter Verwendung kleinster Mengen an Kontrastmitteln sowie mit der Darstellung und Messung der Nierenfunktion mittels funktioneller MR-Bildgebung.

Forschungspreis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene an Priv.-Doz. Dr. rer. nat. Oliver Schildgen, Institut für Pathologie der Kliniken der Stadt Köln. Den mit 7 500 Euro dotierten Preis erhielt der Molekularbiologe für seine Arbeiten zum humanen Bocavirus (HBoV), in denen einige wichtige Fragen zur Epidemiologie, Biologie und zur Verbesserung der molekularen Diagnostik des HBoV beantwortet sowie einige neue Fragen, die weiterer Untersuchungen bedürfen, aufgeworfen wurden. Außerdem beschäftigt er sich mit Resistenzen dieser Viren gegen Desinfektionsmittel und Medikamente.

Landespreis für Hochschullehre 2009 – verliehen vom Ministerium für Wirtschaft und Wissenschaft des Saarlandes, Dotation: 10 000 Euro, an Dr. med. Marc Wrobel, ärztlicher Leiter des Simulatorzentrums der Universität des Saarlandes, Dirk Schmidt, organisatorischer Leiter des Simulatorzentrums, und Oliver Fürst, Projekt- und Eventmanager des Simulatorzentrums. Sie sind für ihr Projekt „Notfall-, Trainings- und Simulationszentrum der Universität des Saarlandes“ ausgezeichnet worden. Eines der modernsten Simulationszentren Deutschlands ermöglicht es Studierenden, an Patientensimulatoren fast jede Art von medizinischer Intervention durchzuführen. EB
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