ArchivDeutsches Ärzteblatt38/1997ASS/NSAR-Einnahme Risikofaktor für Ösophagitis?

MEDIZIN: Referiert

ASS/NSAR-Einnahme Risikofaktor für Ösophagitis?

Dtsch Arztebl 1997; 94(38): A-2415 / B-1891 / C-1727

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LNSLNS In der letzten Zeit ist wiederholt darüber spekuliert worden, ob die Einnahme nichtsteroidaler Antirheumatika (NSAR) beziehungsweise von Acetylsalicylsäure (ASS) einen Risikofaktor für das Auftreten einer Refluxösophagitis oder einer peptischen Striktur darstellt. Die Autoren analysierten die Daten von 101 366 Patienten, von denen 92 860 eine Ösophagitis und 14 201 eine Ösophagusstriktur erlitten hatten. Dabei zeigte sich, daß Krankheitsbilder, die mit nichtsteroidalen Antirheumatika therapiert werden wie Osteoarthritis, Osteoporose, Rückenschmerzen, Oberschenkelfraktur, Fibrositis und Spannungskopfschmerz, ankylosierende Spondylitis, rheumatoide Arthritis, Sicca Syndrom und systemische Sklerose überrepräsentiert waren. Unklar ist derzeit noch, ob die Grundkrankheit oder deren Therapie für die Assoziation verantwortlich zu machen ist. w


El-Serag HB, Sonnenberg A: Association of esophagitis and esophageal strictures with diseases treated with nonsteroidal anti-inflammatory drugs. Am J Gastroenterol 1997; 92: 52-56.
Gastroenterology Section, Department of Veterans Affairs Medical Center, 111F, 2100 Ridgecrest Drive Southeast, Albuquerque NM 87108, USA.

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