ArchivDeutsches Ärzteblatt PP6/2010Psychiatrische Ambulanzen: Neue Vereinbarung abgeschlossen

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Psychiatrische Ambulanzen: Neue Vereinbarung abgeschlossen

PP 9, Ausgabe Juni 2010, Seite 246

Meißner, Marc

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Die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), die Deutsche Krankenhausgesellschaft und der GKV-Spitzenverband haben einen Vertrag über Psychiatrische Institutsambulanzen (PIA) nach § 118 Absatz 2 SGB V geschlossen. Die Vereinbarung tritt am 1. Juli in Kraft und regelt die ambulante Versorgung schwer psychisch Kranker durch PIA.

Der neue Vertrag legt Kriterien fest, wann eine Behandlung in einer Institutsambulanz indiziert ist. Dabei ist nicht nur die Diagnose entscheidend, sondern auch die Schwere und Dauer der Erkrankung. Ausgeschlossen sind generell Patienten, die durch einen Vertragsarzt oder Vertragspsychotherapeuten psychiatrisch-psychotherapeutisch behandelt werden.

Die Regelungen gelten nur für PIA an Allgemeinkrankenhäusern mit „selbstständigen, fachärztlich geleiteten psychiatrischen Abteilungen mit regionaler Versorgungsverpflichtung zur ambulanten psychiatrischen und psychotherapeutischen Versorgung“, wie der GKV-Spitzenverband klarstellte. mei

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