PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(24): A-1214 / B-1068 / C-1056

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Förderpreis – verliehen von der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Dotation: 350 000 Euro, an Ullrich Korwitz, Direktor der Deutschen Zentralbibliothek für Medizin, und Priv.-Doz. Dr. Karl-Anton Kreuzer, Oberarzt Klinik I für Innere Medizin, Universitätsklinik Köln. Gegenstand des Vorhabens ist es, mikroskopische Präparate hämatologischer Erkrankungen (vor allem Leukämien und Lymphdrüsenkrebs) mit einem Hochleistungsmikroskop einzuscannen und zu digitalisieren. Die Präzision des Scanvorgangs liegt jenseits des Auflösungsvermögens des menschlichen Auges.

Stefan Grond, Astrid Althaus, Ulrike Kaiser, Falk von Dincklage, Michael Zimmermann (von links). Foto: Janssen-Cilag GmbH, Neuss
Stefan Grond, Astrid Althaus, Ulrike Kaiser, Falk von Dincklage, Michael Zimmermann (von links). Foto: Janssen-Cilag GmbH, Neuss

Nachwuchsförderpreis Schmerz – verliehen anlässlich des Zukunftsforums Schmerz, Dotation: insgesamt 8 000 Euro, gestiftet von dem pharmazeutischen Unternehmen Janssen-Cilag, für zukunftsweisende Forschungsprojekte. Auf dem Gebiet der chronischen und postoperativen Schmerztherapie wurden Dr. med. Falk von Dincklage, Berlin, Dipl.-Psych. Ulrike Kaiser, Dresden, und Dr. Dipl.-Psych. Astrid Althaus, Witten/Herdecke, ausgezeichnet.

Anzeige
Heinz Kölbl. Foto: Peter Pulkowski, Universitätsmedizin Mainz
Heinz Kölbl. Foto: Peter Pulkowski, Universitätsmedizin Mainz

TeLinde Lecture Award – verleihen von der Society of Gynecologic Surgeons für international herausragende Wissenschaftler auf dem Gebiet der Frauenheilkunde. Als erster Europäer erhielt Prof. Dr. med. Dr. h. c. Heinz Kölbl, Direktor der Klinik für Geburtshilfe und Frauenkrankheiten der Universitätsmedizin Mainz, den Preis als Zeichen seiner wissenschaftlichen Wertschätzung und Anerkennung als ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der operativen Gynäkologie.

Promotionspreis – verliehen von der Medizinischen Fakultät Münster, Dotation: 2 500 Euro, gestiftet von Wyeth-Pharma, einem Unternehmen der Pfizer-Gruppe, an Dr. Thomas Kaiser, Assistenzarzt an der Universitätskinderklinik Münster. Er erhielt den Preis für Forschungen zu schonender Darmdiagnostik. Kaiser untersuchte den Gehalt des Proteins S100A12 im Stuhl von Probanden mit chronisch-entzündlicher Darm­er­krank­ung oder Reizdarm sowie von völlig gesunden Personen und kam zum Ergebnis, dass der Gehalt dieses Proteins im Stuhl ein zuverlässiger Indikator für Bestehen und Ausmaß einer Entzündung im Darm ist.

Walter-Friedrich-Preis – verliehen von der Deutschen Röntgengesellschaft, Dotation: 2 500 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Henrik Michaely, Mannheim. Mit dem Preis würdigt die Deutsche Röntgengesellschaft das Wirken von Walter Friedrich, das die medizinische Radiologie geprägt hat.

Hans-Christian-Hagedorn-Projektförderung – verliehen von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft an Prof. Dr. med. Hans-Peter Hammes, Inhaber der Professur für Innere Medizin und Endokrinologie der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg. Den mit 25 000 Euro dotierten Förderpreis erhielt der Leiter der Arbeitsgruppe, die sich im Rahmen des geförderten Projekts mit der Rolle der sogenannten Mikroglia bei der Entstehung der diabetischen Retinopathie befasst. Es wurden beispielsweise die Aktivierung von Mikrogliazellen im Modell der frühen diabetischen Retinopathie sowie deren Interaktion mit Gefäßwandzellen – vor allem Perizyten – untersucht. EB

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema