ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2010Gesundheits-IT: Anwender mehrheitlich zufrieden

AKTUELL

Gesundheits-IT: Anwender mehrheitlich zufrieden

Dtsch Arztebl 2010; 107(24): A-1183 / B-1039 / C-1027

Krüger-Brand, Heike E.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Die IT-Anwender in Krankenhäusern sind mit den von der Industrie zur Verfügung gestellten Lösungen mehrheitlich zufrieden. Das ergab eine vom Verband der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen (VHitG) initiierte Er-hebung zur Nutzerfreundlichkeit (Usability). 1 003 Anwender aus 158 Kliniken beteiligten sich an der von der Deutschen Gesellschaft für Medizinische Informatik, Biometrie und Epidemiologie (GMDS) durchgeführten Umfrage.

Quer durch alle Systeme und Anwendergruppen schätzten die Befragten die IT-Lösungen als effizient und leistungsfähig ein. So wurde etwa danach gefragt, wie gut die Softwarelösungen nach Meinung der Nutzer die ihnen zugedachten Aufgaben erfüllen. „Die Resultate waren hier ähnlich gut wie bei der Textverarbeitung Word“, sagte Studienleiter Rainer Röhrig von der GMDS. Auch die Erlernbarkeit der Systeme sei von Anwendern ausgesprochen positiv bewertet worden. Kritik wurde hinsichtlich Schulungen und Support geäußert. So sei auf Herstellerseite eine Betreuung rund um die Uhr noch nicht durchgängig gegeben. Trotzdem seien die Resultate der Studie in der Gesamtschau unerwartet positiv, erklärte Röhrig.

Der jährliche Gesamtumsatz für Software, Hardware und Serviceleistungen im Bereich Krankenhäuser und Ärzte liegt bei 1,4 Milliarden Euro. Davon entfallen 225 Millionen Euro auf Neueinführungen und Erweiterungen von Klinikinformationssystemen. Die Branche beschäftigt in Deutschland insgesamt 20 000 Menschen. KBr

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema