ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2010Elektronische Gesundheitsakte: Asklepios nutzt „HealthVault“

TECHNIK

Elektronische Gesundheitsakte: Asklepios nutzt „HealthVault“

Dtsch Arztebl 2010; 107(24): A-1218 / B-1072

Krüger-Brand, Heike E.

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Der Krankenhauskonzern Asklepios (www.asklepios.com) will im Rahmen seines Future-Hospital-Programms eine auf Microsofts „HealthVault“-Lösung basierte patientengeführte Gesundheitsakte entwickeln. Der Konzern prüft derzeit in einem breitangelegten Piloten, wie die Gesundheitsakte gestaltet werden könnte und wie sich der Datentransport in Krankenhausinformationssystemen oder in der elektronischen Fallakte darstellen lässt.

„Meine Gesundheit“, so der Name des Demonstrationsportals, bietet dem Nutzer drei Bereiche mit einem Mehrwert an: „Meine Akte“, Expertenwissen und den Ärztefinder. In der Rubrik „Meine Akte“ kann der Nutzer neben relevanten Messdaten, Befunden und Dokumentationen auch seinen Klinikaufenthalt verwalten. So kann er seine Aufenthalte in der Klinik nicht nur einsehen, sondern bei Bedarf wichtige Daten aus seinem „Fall“ auswählen und in seine Akte übertragen. Die Daten werden verschlüsselt auf externen Servern gespeichert, so dass sie der Patient im weiteren Behandlungsprozess anderen Ärzten zur Verfügung stellen kann. Diese können per Passwort auf die Daten zugreifen. Über die beiden anderen Rubriken kann sich der Anwender unter anderem über Symptome, Diagnosen und Behandlungsmethoden informieren und Experten in den Asklepios-Kliniken suchen. KBr

Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema