ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2010Finanzkrise: Keine Peanuts
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Also auch die Deutsche Apotheker- und Ärztebank hat sich mit 5,5 Milliarden Euro an den „toxischen“ Papieren aus den USA beteiligt, sie hat demnach riskante Spekulationsgeschäfte getätigt. Die Satzung unserer Bank lautet in § 2, Absatz 3: Jede Art von Spekulationsgeschäften ist ausgeschlossen. Jemand in der Bank hat also eindeutig gegen die eigene Satzung verstoßen. Ob Herr Günter Preuß oder andere Personen dafür verantwortlich sind, kann ich nicht beurteilen. Auf jeden Fall sollten die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden, schon allein um künftiges Fehlverhalten zu vermeiden. Einen einfachen Schlussstrich unter diese Angelegenheit zu ziehen, ist inakzeptabel. 5,5 Milliarden Euro sind wirklich keine „Peanuts“, viele Bankkunden werden in diesem Jahr die ausbleibende Dividende vermissen.

Dr. med. Elmar Knauer, 79238 Ehrenkirchen

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