ArchivDeutsches Ärzteblatt11/1996Japan: Regierung hat AIDS-Gefahr verschwiegen

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Japan: Regierung hat AIDS-Gefahr verschwiegen

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LNSLNS TOKIO. Bluter-Kranke in Japan sind nicht über das Risiko von HIV-verseuchten Blutkonserven informiert worden. Der japanische Ge­sund­heits­mi­nis­ter Nakao Kan gab zu, die Regierung habe dies unterlassen, obwohl das Ge­sund­heits­mi­nis­terium bereits seit den frühen achtziger Jahren gewußt habe, daß ein Risiko durch importierte und nicht aufbereitete Blutkonserven bestand. Rund 1 800 Menschen, die meisten von ihnen Bluter, wurden in Japan durch verseuchtes Blut mit dem HI-Virus infiziert. afp
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