ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2010Niedergelassene Chirurgen: Keine Mengenausweitung

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Niedergelassene Chirurgen: Keine Mengenausweitung

Dtsch Arztebl 2010; 107(25): A-1237 / B-1089 / C-1069

EB

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Obwohl niedergelassene Chirurgen für ambulante und stationsersetzende Leistungen nach § 115 b Sozialgesetzbuch V seit der Umsetzung der Honorarreform 2009 unbudgetierte Honorare erhalten, sind die Ausgaben in diesem Bereich nicht stark gestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt der Berufsverband Niedergelassener Chirurgen (BNC).

Der Statistik der Kassenärztlichen Bundesvereinigung zufolge betrug die Zahl der chirurgischen Behandlungsfälle in den Jahren 2007 und 2008 jeweils etwa 2,6 Millionen pro Quartal. In den ersten beiden Quartalen 2009 sank sie auf circa 2,5 Millionen. Das extrabudgetär gezahlte Honorar lag im ersten Quartal 2009 bei knapp 88 Millionen Euro, im Folgequartal bei 80 Millionen Euro; Angaben für die Folgequartale macht der BNC nicht.

„Die extrabudgetäre Vergütung ambulanter Operationen ist notwendig, damit ein Chirurg seine Operationseinrichtung wirtschaftlich führen kann“, betonte BNC-Präsident Dr. med. Dieter Haack. „Sie ist aber ganz offensichtlich für unsere Kollegen kein Anreiz, unnötige Operationen durchzuführen, nur um die Praxiseinnahmen zu verbessern.“ EB

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