ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2010Referate über Klinische Studien: Mehr Orientierung

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Referate über Klinische Studien: Mehr Orientierung

Stüwe, Heinz

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Heinz Stüwe, Chefredakteur
Heinz Stüwe, Chefredakteur

Hauptaufgabe jeder Redaktion ist es, mit dem Informationsangebot ihres Mediums den Bedarf und die Interessen ihrer Leserinnen und Leser zu treffen. Für das Deutsche Ärzteblatt ist das eine besondere Herausforderung. Richten sich doch die gedruckte Zeitschrift und der Online-Auftritt an die gesamte Ärzteschaft, an die Niedergelassenen und die Krankenhausärzte, an die kurativ und die nichtkurativ Tätigen, die politisch Aktiven, die hauptsächlich wissenschaftlich Interessierten, an Berufsanfänger und Ruheständler gleichermaßen. Zudem verfolgt die nichtärztliche Öffentlichkeit das DÄ aufmerksam.

Welche Informationen benötigen Ärztinnen und Ärzte für ihre Arbeit in Klinik und Praxis? Welche Themen sind für viele Leser wichtig? Im Idealfall findet die Redaktion auf diese Fragen mit jeder Ausgabe des DÄ die richtige Antwort. In Inhalt und Gestaltung muss sich das Deutsche Ärzteblatt kontinuierlich weiterentwickeln. Besonders schnell ist der Wandel in der digitalen Medienwelt, die auch für das Deutsche Ärzteblatt immer wichtiger wird. Das Online-Angebot unter www.aerzteblatt.de mit aktuellen Nachrichten aus Gesundheitspolitik und Medizin wurde zum 113. Deutschen Ärztetag in Dresden um Interviewvideos ergänzt. Seitdem können sich Internetnutzer aus erster Hand im Originalton informieren, zum Beispiel über die geplante Strukturreform der Kassenärztlichen Vereinigungen oder die Gesetzespläne des Patientenbeauftragten der Bundesregierung.

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Mehr als 20 000 medizinische Fachzeitschriften gibt es weltweit, mehr als 5 000 sind in Medline, der wissenschaftlichen Datenbank der National Library of Medicine in Washington, gelistet. Die Redaktion sieht sich in der Pflicht, den Leserinnen und Lesern zu helfen, neben der täglichen Arbeit in dieser Informationsflut den Überblick zu behalten. Der medizinisch-wissenschaftliche Teil des Deutschen Ärzteblattes („Medizin“) mit Originalbeiträgen, Übersichtsarbeiten und der Zertifizierten Fortbildung hat sich in den vergangenen Jahren profiliert. Die Listung in Medline und in weiteren renommierten Datenbanken dokumentiert das. An Bedeutung gewonnen hat die aktuelle und gründliche Aufarbeitung medizinischer Themen durch Fachjournalisten, im Deutschen Ärzteblatt als „Medizinreport“ gekennzeichnet. Nicht zuletzt auf Anregung unserer Leser und auf Empfehlung unseres medizinisch-wissenschaftlichen Beirats geht eine Neuerung in diesem Heft zurück: Der „Medizinreport“ wird erweitert um „Studien im Fokus“. Auf regelmäßig erscheinenden Seiten werden die Ergebnisse neuer klinischer Studien knapp zusammengefasst und in ihrer Relevanz für die klinische Arbeit eingeordnet. Letztere ist auch das entscheidende Kriterium für die Auswahl der vorgestellten Studien, die alle in international renommierten Fachzeitschriften erschienen sind. Entsprechend wird das Spektrum der Themen breit angelegt sein. In diesem Heft geht es beispielsweise um die Behandlung einer Karotisstenose durch Stentimplantation oder Endarteriektomie und um Depression bei Morbus Parkinson.

Die Seiten „Studien im Fokus“ werden betreut von Dr. rer. nat. Nicola Siegmund-Schultze, die allen Ärzteblatt-Lesern als Autorin gut bekannt ist. Die Redaktion lädt Sie, liebe Leserinnen, liebe Leser, herzlich zur Lektüre ein, und ist gespannt auf Ihre Meinung.

Heinz Stüwe
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