ArchivDeutsches Ärzteblatt27/2010Luxemburg: Gesucht und gefunden
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. . . Ich habe knapp zwei Jahre als Assistenzärztin in der Kinderchirurgie und Pädiatrie am Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL) gearbeitet und möchte diese Zeit keinesfalls missen.

Es stimmt: Man wird teilweise wieder wie ein Student behandelt, 48 Stunden Wochenenddienst gehören in Luxemburg nicht der Vergangenheit an, und das große Geld verdienen die Fach-, nicht aber die Assistenzärzte. Was mir aber am wichtigsten war im zweiten und dritten Jahr meiner Weiterbildungszeit: Ich wurde für das bezahlt, was ich studiert habe; ich habe „Medizin gemacht“. Keine Blutentnahmen, kein Abrechnen, kein übermäßiges Dokumentieren. Stattdessen Sprechstunde, Station und Notfälle, assistieren und operieren. Ich habe viel gearbeitet, viel gesehen, gemacht und gelernt. Meine Chefs schätzten mich und meine Arbeit. Alles Dinge, die ich in Deutschland vermisst habe. Möglicherweise findet der ein oder andere in Luxemburg das, was er gesucht hat.

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Dr. med. Katrin Fasnacht, CH-8702 Zollikon

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