ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2010Studie: Frei verhandelbare Honorare notwendig
Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS

Wer Versorgung in Mangelgebieten will, muss mit frei verhandelbaren Honoraren umgehen. Für 24,50 Euro werden Krankenversicherer keinen Honorararzt gewinnen können. Honorare über 70 Euro pro Stunde sind bei Freiberuflern notwendig, wenn Sekretariat und Büro unterhalten werden müssen. Die Reisetätigkeit der Honorarärzte beansprucht mehr als die Ausübung einer ärztlichen Praxis – mitunter im verbundenen Wohn- und Geschäftshaus.

Honorarärzte können unterversorgte Bezirke auftragsgemäß bedienen. Die Leistungsträger erhalten eine transparente Kostenlegung mit Proportionalität zur Anzahl der Arbeitskräfte und der Stunden. Die Kostenträger gewinnen sogar die Möglichkeit, die ausgelösten Kosten in eigener Verantwortung zu verwalten. Dies ist letztlich der Wille des Gesetzgebers. Es verbleibt neben dem kleinen, wachsenden Segment der Honorartätigkeit das große Feld der Regelversorgung . . . Honorarärzte werden dieses Arbeitsfeld nicht streitig machen . . .

Dr. med. Martin P. Wedig, 44628 Herne

Kommentare

Die Kommentarfunktion steht zur Zeit nicht zur Verfügung.

Fachgebiet

Zum Artikel

Der klinische Schnappschuss

Stellenangebote