ArchivDeutsches Ärzteblatt28-29/2010Frühe Hilfen: Vernetzung und soziale Frühwarnsysteme stärken

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Frühe Hilfen: Vernetzung und soziale Frühwarnsysteme stärken

Dtsch Arztebl 2010; 107(28-29): A-1408 / B-1246 / C-1226

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Vorschulische Erziehung in einer Grundschule. Foto: Caro
Vorschulische Erziehung in einer Grundschule. Foto: Caro

Es gibt in Deutschland vielfältige Hilfen, die in unterschiedlichen Systemen verankert sind. Eine gute Vernetzung von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten setzt voraus, dass jede Institution die Arbeits- und Rahmenbedingungen des anderen kennt. Praktische Tipps zur Zusammenarbeit von Jugendhilfe und Gesundheitsdiensten enthält das „Werkbuch Vernetzung“, das vom Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) mit Sitz bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung in Köln herausgegeben wird. Die Arbeitshilfe richtet sich an Fachkräfte in Jugend- und Gesundheitsämtern, bei freien Trägern sowie an Ärztinnen und Ärzte, Hebammen und diejenigen, die an Netzwerken Früher Hilfen beteiligt sind oder solche Netzwerke starten wollen.

Das Werkbuch enthält Erkenntnisse aus dem Modellprojekt „Guter Start ins Kinderleben“, das in gemeinsamer Initiative der Bundesländer Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz und Thüringen entwickelt wurde. Das NZFH fördert die wissenschaftliche Evaluation des Modellprojekts im Rahmen des Aktionsprogramms „Frühe Hilfen für Eltern und Kinder und soziale Frühwarnsysteme“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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Erstellt wurde das „Werkbuch Vernetzung“ vom Forschungsteam um Prof. Dr. Jörg Fegert und Priv.-Doz. Dr. Ute Ziegenhain an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie des Universitätsklinikums Ulm. Es steht als Download unter www.fruehehilfen.de im Internet zur Verfügung. EB

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