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Ein berührendes Interview. Weil man das Gefühl hat, hier geht jemand, der hätte bleiben sollen. Ich möchte nicht auf das ganze Hin und Her eingehen, das mir verlogen erscheint, sondern nur auf einen Punkt, der leicht übersehen wird. Prof. Peter Sawicki hat sich in seinen eigenen Netzen gefangen. Es ist die von ihm so heiß geliebte Wissenschaftlichkeit, die ihn zu Fall gebracht hat.

Sawicki glaubte, man müsse wissenschaftlicher sein als sein Gegner. In Wirklichkeit ist es jedoch anders. Niemand beherrscht die Klaviatur der Wissenschaftlichkeit so virtuos wie die Damen und Herren von der Pharmaindustrie. Ein Oberstudienrat in Mathematik wird niemals in der Lage sein, die Statistiker einer Pharmafirma zu widerlegen, und es ist schwierig, einem Juristen Betrug nachzuweisen. Wer also wissenschaftlich argumentiert, wird so lange wissenschaftliche Gegenargumente hören, bis niemand mehr weiß, worum es eigentlich geht. Das wurde Peter Sawicki zum eigentlichen Verhängnis, nicht die angebliche Dienstwagenaffäre.

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Dr. med. Wolfgang Weihe, 34596 Bad Zwesten

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