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Die Länder zeigten sich mit sich selbst zufrieden: Gut gearbeitet, lautet ihre Einschätzung angesichts ihres Managements der Neuen Influenza.

Man kann zum Wohl der Bevölkerung nur hoffen, dass die laufende Evaluation die Selbstkritik doch noch befördern wird. Fakt ist: Die Länder hatten angesichts der Pandemiebedrohung mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen, agierten nicht gut abgestimmt und lagen noch dazu häufig im Clinch mit dem Bund (DÄ, Heft 18/2010). Die eigenen Defizite jetzt nicht selbstkritisch zu reflektieren, wäre ein Fehler.

Sabine Rieser
Sabine Rieser
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Denn vieles, was angesichts der Neuen Influenza im letzten Jahr als unzulänglich und hinderlich angesehen wurde, wäre es heute erneut: die Ausstattung der Gesundheitsämter, die zu planlose Einbindung der niedergelassenen Ärzte und der ärztlichen Fachverbände, die Kostenübernahmefragen, die Kompetenzzuschreibungen sowie die Kommunikations- und Informationsstrategien.

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