ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2010Notärztliche Versorgungsqualität in Baden-Württemberg

MEDIZIN: Originalarbeit

Notärztliche Versorgungsqualität in Baden-Württemberg

Realität im Längsschnitt von vier Jahren

The Quality of Emergency Medical Care in Baden-Württemberg (Germany): Four Years in Focus

Dtsch Arztebl Int 2010; 107(30): 523-30; DOI: 10.3238/arztebl.2010.0523

Messelken, Martin; Kehrberger, Eduard; Dirks, Burkhard; Fischer, Matthias

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Hintergrund: Baden-Württemberg implementierte im Jahre 2004 ein Qualitätsmanagementsystem für den Notarztdienst. Spektrum und Häufigkeit der Einsätze sowie die Versorgungsqualität werden halbjährlich analysiert.

Methode: Die Einsatzhäufigkeiten wurden absolut und normiert auf 1 000 Einwohner(EW)/Jahr ermittelt. Die Versorgungsqualität wurde mittels des Mainz-Emergency-Evaluation-Score (MEES), des Reanimationserfolgs und der Umsetzung von Leitlinien analysiert.

Ergebnisse: Zwischen den Jahren 2004 und 2008 wurden 524 833 Notarzteinsätze flächendeckend erfasst. Die Inzidenz der Notarzteinsätze stieg um 22 Prozent (16,2 auf 19,9 Einsätze/1 000 EW/Jahr), ebenso der Anteil schwer erkrankter/verletzter Patienten (47,3 auf 51,1 Prozent). Der Anteil älterer Patienten (> 75 Jahre) nahm von 29,1 auf 31,3 Prozent zu. Im Jahre 2008 wurden 11 858 Patienten mit Herzinfarkt behandelt, die Rate stieg um 60 Prozent von 0,907 auf 1,448 Einsätze/1 000 EW/Jahr. Die Herzinfarktdiagnostik konnte durch die Beschaffung weiterer 12-Kanal-EKG-Geräte entscheidend verbessert werden. Im Jahre 2008 konnten die Notärzte bei 69,07 Prozent aller Patienten eine Verbesserung des Zustands erzielen (Herzinfarkt 77,9 Prozent, Schlaganfall 63,2 Prozent, Polytrauma 74,4 Prozent). Nach außerklinischem Kreislaufstillstand erreichten 21 Patienten/100 000 EW/Jahr lebend das Krankenhaus.

Schlussfolgerungen: Die notärztliche Versorgungsqualität konnte in Baden-Württemberg trotz gestiegener Anforderungen auf sehr hohem Niveau gehalten werden. Nach Einführung eines Qualitätsmanagementsystems stehen dem Ärztlichen Leiter eines Notarztstandorts die zur Bewertung und Entwicklung notwendigen Daten zur Verfügung.

LNSLNS

Der Notarzt- und Rettungsdienst dient der Daseinsfürsorge und wird heutzutage nicht nur als Transportdienst verstanden. Die wichtigste Aufgabe dieser Dienste ist eine qualifizierte notfallmedizinische Versorgung und Betreuung von akut erkrankten oder verletzten Personen während der Notfallrettung und des Transports in das nächste geeignete Krankenhaus. Der Rettungs- und Notarztdienst ist in der Bundesrepublik Deutschland zu einer eigenständigen medizinischen Entität geworden, was sich 1994 in einer Empfehlung der Bundes­ärzte­kammer zur Etablierung eines „Ärztlichen Leiters Rettungsdienst“ ausdrückte.

Um die Auswirkungen und das Entwicklungspotenzial dieses Systems zu evaluieren, wurde im Jahre 2004 vom Baden-Württembergischen Ministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam mit den Kostenträgern und Leistungserbringern (Selbstverwaltungsorganen) ein Qualitätssicherungsprojekt für den Notarztdienst initiiert, fachlich unterstützt von der Arbeitsgemeinschaft Südwestdeutscher Notärzte (agswn).

Einer Teilnahmeempfehlung folgend haben sich im Bundesland Baden-Württemberg bis zum Jahre 2008 von insgesamt 130 Notarztdiensten 106 beteiligt. Die Arbeitsweise dieses Qualitätssicherungssystems wurde schon andernorts beschrieben und ist nur zum Teil Inhalt dieser Arbeit (1).

Ziel der aktuellen Untersuchung ist es, den flächendeckenden Ansatz der Landesauswertungen des NADOK-Projekts in Baden-Württemberg zu nutzen, um Spektrum und Häufigkeit der Notarzteinsätze sowie die notärztliche Versorgungsqualität im Längsschnitt über einen Zeitraum von vier Jahren zu analysieren. Anhand dieser Analyse kann der Notarztdienst gezielt weiterentwickelt werden.

Material und Methodik

Die Anzahl der Einsätze ergibt sich aus den schriftlich dokumentierten und elektronisch erfassten Notarzteinsätzen (NADOK® oder NADOKlive®-System), die von den 106 teilnehmenden Notarztstandorten im Halbjahresintervall im Format des definierten Minimalen Notarztdatensatzes (MIND) (2) exportiert wurden (3). Über die treuhänderische Vermittlung der Lan­des­ärz­te­kam­mer Baden-Württemberg wurden diese Einsatzdaten in einem unabhängigen Institut ausgewertet. Die Einwohnerzahlen der durch die Notarztdienste versorgten Bereiche ermittelte man anhand der 2007 beim Landesamt für Statistik gemeldeten Einwohner.

Das Prädikat „auswertbar“ bekam ein Notarztdatensatz dann, wenn sich bei Prüfungen der Datenfelder auf logische und formale Zusammenhänge keine Plausibilitätsverletzungen zeigten. Alter und alle Zeitintervalle mussten erfasst sein, Verlegungstransporte und Einsätze mit alleiniger Todesfeststellung waren ausgeschlossen.

Die notfallmedizinische Versorgungsqualität wurde mittels etablierter Scores wie MEES (Mainz-Emergency-Evaluation-Score), Delta-MEES und NACA-Score ermittelt und analysiert (4, 5).

Der MEES misst die Störung der Vitalfunktionen eines Notfallpatienten. Hierbei werden sieben Vitalfunktionen kategorisiert in Normalbefund (vier Punkte), geringe Abweichung (drei Punkte), erhebliche Abweichung (zwei Punkte) und lebensbedrohliche Abweichung (ein Punkt). Die Summe des Erstbefunds repräsentiert den MEES1, die des Übergabebefunds den MEES2. Der Delta-MEES ist die Differenz von MEES2 und MEES1, ein Parameter, der die Versorgungsqualität darstellt. Eine positive Differenz von > zwei Punkten wird als Verbesserung, eine negative Differenz von < zwei Punkten als Verschlechterung gewertet, ± ein MEES-Punkt steht für einen unveränderten Zustand. Bei den Vitalfunktionen handelt es sich um Herzfrequenz, systolischen Blutdruck, Atemfrequenz und Sauerstoffsättigung, dazu kommen EKG-Rhythmus, Glasgow-Coma-Scale und Schmerzzustand.

Mit dem international gebräuchlichen NACA-Score, abgeleitet von „National Advisory Committee for Aeronautics“ wird die Schwere von Verletzungen und Erkrankungen in der Notfallmedizin beschrieben. NACA I und II stehen für leichte bis geringfügige Störungen, NACA III für schwere aber nicht lebensbedrohliche Störungen, NACA IV schließt eine kurzfristige Entwicklung einer Lebensbedrohung nicht aus, bei NACA V besteht akute Lebensgefahr, NACA VI steht für erfolgreiche Reanimation und NACA VII für tödliche Notfälle. Bewertet wird der schlechteste Zustand im Rahmen der notärztlichen Versorgung.

Es kamen vorwiegend deskriptive Auswertungen zum Ansatz. Die Einsatzhäufigkeiten wurden absolut und normiert auf 1 000 Einwohner/Jahr ermittelt. In allen Teilen der Untersuchung wurden relative Häufigkeiten (in Prozent) und bei Eignung Mittelwerte und Konfidenzintervall berechnet. Zur Signifikanzberechnung wurde der T-Test und Chi-Quadrat-Test verwendet. Eine Irrtumswahrscheinlichkeit von < 5 Prozent wurde als statistisch signifikant betrachtet. Die Auswertung erfolgte mit der Statistiksoftware SPSS 14.0.

Ergebnisse

Baden-Württemberg verfügt zur notfallmedizinischen Versorgung seiner 10,74 Millionen Einwohner über 130 Notarztstandorte, von denen sich zuletzt 106 an der Auswertung beteiligten. Sie lieferten im Jahr 2008 insgesamt 162 724 Datensätze ab, 43 605 mehr als im ersten Jahr 2005.

Im Jahre 2008 gelangten von 144 069 auswertbaren Einsätzen die Daten von 134 700 Notfallpatienten in die Analyse, das entspricht einem signifikanten Zuwachs von 27 525 (25,7 Prozent) gegenüber 2005 (Grafik 1 gif ppt, Tabelle 1 gif ppt).

Übertragen auf die Bevölkerungszahlen von 2008 werden 78,2 Prozent der Einwohner repräsentiert, was einer Notarztrate von 19,9 Notarzteinsätzen pro 1 000 Einwohner und Jahr gleichkommt.

Mehr als zwei Drittel der Einsätze wurden von Gebiets-Fachärzten durchgeführt. Im Jahre 2005 betrug der Anteil 60,8 Prozent, 2008 waren es 68,1 Prozent. Notärzte aus dem Bereich Anästhesie deckten 51,7, Internisten 28,4 und Chirurgen 10,8 Prozent der Einsätze im Jahre 2008 ab.

Als Parameter einer vollständigen Dokumentation prüften die Autoren Erst- und Übergabebefund von sieben Vitalfunktionsparametern auf das Vorhandensein eines Delta-MEES. Dabei wurden Quoten von 75,3 Prozent bis 69,07 Prozent ermittelt.

Das Zeitintervall zwischen Notarztalarmierung und Eintreffen am Einsatzort lag bei 91,65 Prozent bis 92,05 Prozent der Einsätze innerhalb von 15 Minuten.

Die Zeit vom Eintreffen am Notfallort bis zur Übergabe in einer Klinik steht dem Notarztteam zur Intervention im Sinne von Diagnostik und Therapie sowie für den Transport zur Verfügung. Bei den Tracerdiagnosen Herzinfarkt, Polytrauma und Schlaganfall blieben diese Zeiten im Wesentlichen konstant. Die Versorgung und der Transport von Polytraumapatienten nimmt aber weniger Zeit in Anspruch als die von Schlaganfallpatienten (43 Minuten im Median im Jahre 2008) (Grafik 2 gif ppt).

Eine Zustandsverbesserung gemessen am Delta-MEES wurde bei mehr als zwei Dritteln der Patienten erreicht. Wie aus Grafik 3 (gif ppt)ersichtlich, sind bei Patienten mit schweren Vitalfunktionsstörungen die größten Verbesserungen durch notärztliche Intervention festzustellen: In der nach NACA VI eingestuften Patientengruppe wurde ein Delta-MEES von +11 (Median) erzielt. Diese Patienten weisen in allen Vitalfunktionen pathologische Störungen auf, die bei Ansprechen auf adäquate therapeutische Maßnahmen deutlich gebessert werden können.

Während der Anteil und die Anzahl über 75-jähriger Patienten von Jahr zu Jahr signifikant zunehmen, stagniert der Anteil von Kindernotfällen (Tabelle 1).

Die Diagnose Herzinfarkt wurde am häufigsten gestellt, ihre Rate stieg von 0,907 auf 1,448 Fälle/1 000 EW/Jahr. Hervorzuheben ist, dass die Sicherung der Diagnose zunehmend durch Anwendung eines prähospital geschriebenen 12-Kanal-EKGs erfolgte.

Gemessen am Delta-MEES weisen Patienten mit einem Herzinfarkt nach notärztlicher Intervention die höchsten Verbesserungsraten auf, beim Schlaganfall dagegen die niedrigsten, wobei sich die notärztliche Einflussnahme hier im Wesentlichen auf die Sicherung der Vitalfunktionen und Optimierung der Versorgungslogistik beschränkt. Bei Polytraumatisierten ließen sich bei insgesamt gutem Behandlungserfolg auch Verschlechterungen nicht aufhalten (Tabelle 2 gif ppt).

Die Zahl der durchgeführten Reanimationen stieg in den ersten drei Jahren kontinuierlich an, um dann im Jahre 2008 unter das Ausgangsniveau zurückzufallen. Dabei verbesserte sich der Reanimationserfolg, weil die Rate der begonnenen Reanimationen zurückging und so eine Selektion für bessere Ergebnisse sorgte. Die ermittelte Inzidenz von 71 bis 61 Reanimationsversuchen pro 100 000 Einwohner entsprechen den Anhaltszahlen der American Heart Association (AHA) (6).

Zwischen 81 Prozent und 83 Prozent der Patienten erhielten einen peripheren Venenzugang und damit eine Infusionstherapie. Darüber hinaus wurden durchschnittlich 1,2 Medikamente pro Patient verabreicht, Analgetika und Sedativa am häufigsten. Aber auch antikoagulatorisch wirkende Substanzen und Antiarrhythmika kamen häufig zum Einsatz.

Diskussion

Für die notfallmedizinische Versorgung durch Notärzte wird von der Bevölkerung ein Qualitätsoptimum vorausgesetzt und gefordert. Nach dem SGB V hat aber die Wirtschaftlichkeit der Leistungserbringung Priorität. Die Inanspruchnahme der prähospitalen Notfallrettung zeigt jährliche Steigerungsraten von drei bis fünf Prozent, dabei existieren unterschiedliche Notarzt-Raten in Abhängigkeit von der Besiedlungsdichte. Für die Jahre 2004/2005 wurde aus einer Stichprobe (7) eine bundesweite Notarztrate von 24,1 Notarztalarmierungen pro 1 000 Einwohner und Jahr ermittelt.

In der vorliegenden Arbeit werden im Gegensatz dazu Routinedaten aus einer flächendeckend ausgelegten kontinuierlichen Erhebung präsentiert, die darüber hinaus Aufschluss über die medizinische Qualität von Notarzteinsätzen in einem dicht besiedelten Bundesland geben. 119 119 Einsätzen im Jahr 2005 stehen 162 724 Einsätze im Jahr 2008 gegenüber, was einem Anstieg der Inzidenz in vier Jahren von 16,2 auf 19,9 Einsätze pro 1 000 Einwohner und Jahr entspricht.

Die Notfallmedizin hat sich inhaltlich und strukturell weiterentwickelt und diesem Anspruch mit wissenschaftlich basierten Leitlinien und Versorgungsstrategien Rechnung getragen, die am Notarztstandort in Handlungsanweisungen umgesetzt wurden (8).

Dadurch werden Ergebnisse vergleichbar, obwohl die strukturellen Voraussetzungen sehr heterogen sind (9, 10).

In Baden-Württemberg ist ein Ärztlicher Leiter Rettungsdienst (ÄLRD) als Verantwortlicher für ein Qualitätsmanagement (QM) im Rettungsdienst ebenso wenig wie weitere unabhängige Qualitätssicherungs-Strukturen etabliert, seine Funktion ist ansatzweise einem „Leitenden Notarzt im Bereichsausschuss“ (LNA-BA) zugeordnet. Somit kommt der NADOK-Auswertung als derzeit einzigem QM-Instrument eine besondere Bedeutung zu.

Für die Analyse sind belastbare Daten als ein Resultat von vollzähliger, vollständiger und valider Dokumentation erforderlich. Noch werden die Einsätze überwiegend manuell dokumentiert. Bei der anschließenden elektronischen Datenerfassung lässt sich die Datenqualität über stringente Plausibilitätsprüfungen erzwingen. Ein hoher Anteil auswertbarer Fälle charakterisiert und qualifiziert das hier angewendete Dokumentationskonzept (NADOK®) im Gegensatz zu anderen Publikationen (11).

Auf diese Weise hat der in Baden-Württemberg eingeschlagene Weg, nach einem einheitlichen System erfasste Routinedaten der Notarztdokumentation aus den einzelnen Notarztstandorten im Halbjahresintervall zentral auszuwerten zu einer Verfügbarkeit von Struktur- und Prozessdaten geführt, die auch eine Längsschnittanalyse ermöglichen und somit die Ergebnisse der prähospitalen Notfallmedizin unter Qualitäts- und versorgungsmedizinischen Aspekten transparent macht (3).

Die Limitationen der Arbeit ergeben sich aus der Tatsache, dass die Datenerfassung ohne einheitliche Schulung erfolgte und statt verpflichtender standortbezogener Qualitätskriterien eine Beachtung und Anwendung der allgemein zugänglichen Leitlinien vorausgesetzt wurde.

Die dabei aufgetretenen handlungsrelevanten Resultate betrafen zuerst die Strukturqualität in Form von Eintreffzeit und technischer Ausstattung der Rettungsmittel mit 12-Kanal-EKG und Geräten zur Kapnometrie. Diese entsprach bei weitem nicht den Anforderungen nach DIN 75079 und dem Stand der Notfallmedizin. Hier wurde ein Strukturdefizit aufgedeckt.

Bereits Genzwürker (12) ermittelte 2001 in einer Umfrage für die Verfügbarkeit eines 12-Kanal-EKG eine Quote von 52,6 Prozent gegenüber 89,7 Prozent im Jahr 2005 (13). Die Autoren konnten diese Daten durch ihre Ergebnisse bestätigen. An der Rate der mit 12-Kanal-EKG diagnostizierten Herzinfarkte lässt sich im Längsschnitt hervorragend aufzeigen, wie auch dieses Defizit im Rahmen des in Gang gekommenen Qualitätssicherungsprozesses günstig beeinflusst wurde und somit die Prozessqualität verbesserte. Zuletzt wurde bei 86,1 Prozent (n = 10 214) der Patienten mit Herzinfarktverdacht ein 12-Kanal-EKG abgeleitet.

Ergebnisqualität wird mit dem anerkannten MEES-System dargestellt. Hinter der Ermittlung des Delta-MEES steht ein komplexer Rechenprozess, in dem die Werte von zweimal sieben Vitalparametern zur Berechnung kommen. Insofern lässt das Vorhandensein eines Delta-MEES auch auf eine gute Dokumentationsqualität schließen. Quoten von > 80 Prozent werden von einem Drittel der Standorte erreicht. Mit Erhöhung der Teilnehmerzahl gelang es aber nicht, die gute Dokumentationsqualität Schritt halten zu lassen und weiter zu verbessern. Dieser Effekt ist dem Umstand des im Aufbau befindlichen Qualitätsmanagements (QM) geschuldet.

Als Tracerdiagnosen werden in dieser Untersuchung der Herzinfarkt, der Schlaganfall und das Polytrauma betrachtet. Sie werden zu den „first hour“-Notfällen gezählt, weil sich das Schicksal der Patienten in den ersten 60 Minuten entscheidet.

Für die Betrachtung des Gesamtkollektivs wie auch der Patienten mit Tracerdiagnosen gilt, dass durch die Notärzte eine signifikante Zustandsverbesserung bei zwei Dritteln der Patienten herbeigeführt wird. Lediglich bei einer geringen Anzahl kann eine Verschlechterung nicht aufgehalten werden. Beim Blick in die Einzelergebnisse (Grafik 4 gif ppt) treten allerdings Unterschiede zutage, die die Bedeutung des QM nachhaltig unterstreichen. Der Benchmark legt das Verbesserungspotenzial der Standorte offen.

Wenn es um die nach NACA klassifizierte Notarzteinsatzindikation geht, sind innerhalb dieses Gefüges zwar nur wenige Verschiebungen über die Jahre zu beobachten. So betrifft der Anteil wertiger notärztlicher Indikationen (Patienten mit manifesten oder drohenden Vitalfunktionsstörungen) annähernd die Hälfte der Einsätze. Nach Bernhard sind damit höhere Fallzahlen und Probleme assoziiert (14). Notärzte sehen sich demnach signifikant häufiger mit kritischen Situationen und Patienten konfrontiert: Reanimationen und Kindern unter 7 Jahren.

Entsprechend der demografischen Entwicklung findet sich natürlich vor allem bei den über 75-Jährigen ein signifikanter Fallzahlenzuwachs. Diese Gruppe mit ihrer alterstypischen Morbidität bestimmt nahezu ein Drittel des Patientenaufkommens.

Aus dem hier dargestellten Facharzt-Anteil lässt sich einerseits eine Erwartungshaltung hinsichtlich adäquater Versorgungsqualität ableiten, andererseits wird damit der „Facharztstandard“ auch in der prähospitalen Notfallrettung bereits in zwei Dritteln der Fälle erfüllt.

Die Therapie mit wirksamen Medikamenten ist ein Alleinstellungsmerkmal für (not-)ärztliche Tätigkeit. Die Wirksamkeit der eingesetzten Substanzen hat sich im Vergleich zu den nicht von Notärzten besetzten Systemen als ergebnisrelevant erwiesen (15). Medikamentöse Behandlungskonzepte sind zumeist in Standard Operation Procedures (SOP) abgebildet und finden besonders bei den Tracerdiagnosen Anwendung (16).

Schwerpunkthemen wie der Erreichungsgrad bei der gesetzlich verankerten notärztlichen Hilfsfrist (Einhaltung der 15-Minuten-Frist bei 95 % aller Einsätze eines Jahres) wurden nachdrücklich durch die Ermittlung der landesweit erhobenen Daten und deren Vergleich in das öffentliche Bewusstsein gerückt. Sie zogen erst in jüngster Zeit eine Kette längst fälliger Strukturmaßnahmen nach sich. Die dafür verantwortlichen Gremien in Baden-Württemberg entwickelten mit den Rettungsleitstellen eigene Möglichkeiten zur Ermittlung der gesetzlichen Hilfsfrist, deren Ergebnisse erwartungsgemäß noch unter der hier dargestellten Eintreffzeit lagen. Als Konsequenz mussten Qualitätssicherungsprozesse in Gang gesetzt werden, die nachhaltig wirken.

Für die aus notfallmedizinischer Sicht zeitkritischen Notfälle Herzinfarkt, Schlaganfall, Polytrauma und schweres Schädel-Hirn-Trauma wurden im Jahr 2008 Eckpunkte für die notfallmedizinische Versorgung, basierend auf breitem Konsens und wissenschaftlicher Evidenz von Experten formuliert (17). Es ist nahe liegend, diese Eckpunkte in den Qualitätssicherungssystemen abgebildet sehen zu wollen. Auf Grund sektor- und systemübergreifender Datenschnittstellen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung lassen sich die dort genannten Zeitintervalle derzeit noch nicht mit Routinedaten darstellen, sondern werden allenfalls über Studien- oder Registerdaten erhoben (18). Dies ist aber in höchstem Maße erforderlich, um Auswirkungen geänderter Zuweisungsstrategien und des Patientenverhaltens zeitnah verfolgen zu können (19). Eine direkte Einlieferung in ein Herzkatheterlabor wird an vielen Einrichtungen heute bereits praktiziert, es fehlt aber an einer zentralen Sammlung von Routinedaten, um die Auswirkungen auf die Ergebnisqualität auch zu belegen (20). Die in dieser Arbeit gezeigten Prähospitalzeiten bestätigen aber den in den Eckpunkten angelegten zeitlichen Ansatz (21).

Im Grunde können alle Kliniken, die Traumapatienten versorgen und bei denen Notarztstandorte angesiedelt sind, sich am Traumaregister der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie beteiligen (22). Das Traumaregister bündelt in seinem standortbezogenen Qualitätsbericht die systemübergreifenden Outcome-relevanten Daten, zu denen auch die Prähospitalzeiten gehören.Gleiches gilt für das Reanimationsregister der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin. Auch hier wird die Ergebnisqualität sektorübergreifend dargestellt (23).

Das hier vorgestellte Verfahren präsentiert Ergebnisse aus dem notärztlichen Versorgungsbereich, der in dieser Form einer kontinuierlichen Evaluation bisher nicht zugänglich war. Im Hinblick auf die erreichte signifikante Verbesserung des Patientenzustands sehen die Autoren sich durch die unlängst von Hessischen Gutachtern (24) gezogenen Schlussfolgerung bestätigt und nehmen die dort ermittelte Assoziation niedrigerer Fallkosten (minus 200 € pro Fall) bei der anschließenden stationären Behandlung auch für die hier betrachteten Patienten als gegeben an. Somit wird das Gesundheitssystem unabhängig von dem gesundheitlichen Benefit des Einzelnen durch die zunehmende Qualität Notärztlicher Versorgung transsektoral entlastet.

Interessenkonflikt
Dr. Messelken gibt eine beratende Tätigkeit bei Datapec/Pliezhausen an, die NADOK und NADOKlive entwickelt haben und vertreiben. Die weiteren Autoren erklären, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

Manuskriptdaten
eingereicht: 11. 8. 2009, revidierte Fassung angenommen: 28. 12. 2009

Anschrift für die Verfasser
Dr. med. Martin Messelken
Klinik für Anästhesiologie, operative Intensivmedizin
und Schmerztherapie
Kliniken des Landkreis Göppingen gGmbH – Klinik am Eichert
Eichertstraße1
73035 Göppingen
E-Mail: m.messelken@kae.de

Summary

The Quality of Emergency Medical Care in Baden-Württemberg (Germany): Four Years in Focus

Background: In 2004, the German federal state of Baden-Württemberg implemented a quality management system for pre-hospital emergency care. Since then, there has been a semi-annual assessment of the frequency of different types of emergency medical interventions and the quality of care.

Methods: The frequencies of different types of intervention were determined and reported both in absolute numbers and as incidence figures, i.e., interventions per 1000 inhabitants per year. The quality of care was rated with the Mainz Emergency Evaluation Score (MEES), and analyses of resuscitation outcomes and guideline implementation were performed.

Results: From 2004 to 2008, there were a total of 524 833 pre-hospital emergency medical interventions in Baden-Württemberg. The annual incidence of emergency interventions rose by 22% over this period (from 16.2 to 19.9 interventions per 1000 inhabitants per year), and the percentage of patients who were severely ill or severely injured rose as well, from 47.3% to 51.1%. The percentage of patients over age 75 rose from 29.1% to 31.3%. 11 858 patients with myocardial infarction (MI) were treated in 2008; the incidence of treatment for MI rose by 60% from 2004 to 2008, from 0.907 to 1.448 interventions per 1000 inhabitants per year. A major improvement in the diagnostic evaluation of MI came about through the purchase of more 12-channel ECG machines. In 2008, the emergency medical teams succeeded in improving the patient’s condition in 69.07% of all cases (77.9% for MI, 63.2% for stroke, 74.4% for multiple trauma). 21 patients per 100 000 inhabitants per year arrived in the hospital alive after out-of-hospital cardiac arrest and pre-hospital resuscitation.

Conclusions: Even in the face of increasing utilization, the quality of emergency medical care in Baden-Württemberg has remained high. Since a quality management system was introduced in 2004, the physicians in charge of emergency medical teams have had access to the data that they need in order to evaluate and further develop the services that they provide.

Zitierweise: Dtsch Arztebl Int 2010; 107(30): 523–30

DOI: 10.3238/arztebl.2010.0523

@The English version of this article is available online:
www.aerzteblatt-international.de

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    Hinkelbein, Jochen
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    Büttner, Johannes
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    Kohlund, Ekkehard
  • Schlusswort
    Dtsch Arztebl Int 2011; 108(6): 95; DOI: 10.3238/arztebl.2011.0095b
    Messelken, Martin

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