PHARMA

Kurz Informiert

Dtsch Arztebl 2010; 107(30): A-1472 / B-1305 / C-1285

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Rote-Hand-Brief zu Invirase® Die Firma Roche-Pharma AG informiert in einem Rote-Hand-Brief über das Risiko einer QT-Verlängerung in Verbindung mit dem Wirkstoff Saquinavir. Invirase® ist kontraindiziert bei Patienten mit angeborener oder erworbener QT-Verlängerung oder anderen vorbestehenden Risikofaktoren für kardiale Arrhythmien, darunter die gleichzeitige Behandlung mit anderen Arzneimitteln, die das QT- und/oder PR-Intervall verlängern. Die Kombination von Invirase mit Arzneimitteln, die die Plasmakonzentration von Saquinavir erhöhen, wird nicht empfohlen und sollte vermieden werden, wenn alternative Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Die Behandlung mit Invirase sollte abgebrochen werden, wenn Arrhythmien, QT- oder PR-Verlängerungen auftreten. Der volle Wortlaut des Rote-Hand-Briefes ist zugänglich unter http://www.roche.de/pharma/products/invirase/index.htm oder unter http://www.bfarm.de -> Pharmakovigilanz -> Rote Hand Briefe

Rückruf von Temozolomid Hexal® und Temozolomid Hospira® Die Hersteller der Zytostatika Temozolomid Hexal und Temozolomid Hospira zur Therapie des Glioblastoms weisen in Rote-Hand-Briefen auf den vorsorglichen Rückruf aller Chargen (Hexal) beziehungsweise einzelner Chargen (Hospira) hin. Hintergrund der Rückrufe sind Meldungen von in der Packung zerbrochenen Kapseln und dadurch freigesetztem Wirkstoff. Die betroffenen Patienten sollen darüber informiert werden, dass noch vorhandene Packungen nicht mehr geöffnet und über ihre Apotheke zurückgegeben werden sollen. Bei Verdacht auf äußere Verunreinigung der Behältnisse sollten diese nur mit Kunststoffhandschuhen angefasst werden. Zur weiteren Handhabung sollten die Behältnisse in einen dicht verschlossenen Polyethylenbeutel verpackt werden. EB

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