ArchivDeutsches Ärzteblatt30/2010Online-Abrechnung: Kritik an Zeitplan
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Knapp 2 000 der rund 15 000 Praxen in Nordrhein rechnen bereits online ab. Fast die Hälfte davon nutzt zudem den elektronischen Heilberufsausweis (HBA), um die Gesamtaufstellung digital zu signieren. „In keiner Region ist der Anteil online abrechnender Ärzte und Psychotherapeuten, die ihre Abrechnung mit dem HBA signieren, höher als im Rheinland“, betonte Gilbert Mohr, Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein (KVNo).

Vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen lehnt die KVNo eine radikale Umsetzung der Online-Abrechnung zum ersten Quartal 2011 ab. Nach der Richtlinie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung soll zu diesem Stichtag eine leitungsgebundene Abrechnung verpflichtend sein. Die KVNo sieht aber nur dann Rationalisierungsreserven, wenn ihre Mitglieder nicht hybrid (online plus Papier), sondern vollständig papierfrei abrechnen. Ein solcher Umstieg könne nur mittel- bis langfristig erfolgen, nicht mit der Brechstange innerhalb weniger Monate, heißt es im aktuellen Newsletter der KV. KBr

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