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Da Ausbildung stets eine entscheidende Voraussetzung für eine erfolgreiche Umsetzung ist, möchte ich zwei wichtige Themen zur Einführung einer Sicherheitskultur ergänzen:

Zwischen dem Datum des Einreichens und dem Erscheinen des Artikels hat die Bundes­ärzte­kammer – unter Mitarbeit einer der Autorinnen, Frau Dr. Rohe – ein Fortbildungskonzept zur Patientensicherheit für Ärzte veröffentlicht. Dieses eignet sich hervorragend zur Einführung und Weiterentwicklung einer Sicherheitskultur in einem Klinikum. Das Fortbildungskonzept dient der Qualifizierung des medizinischen Personals in einer zunehmend komplexen Medizin.

Da Patientensicherheit schon im Studium verankert werden muss, hat die WHO – ebenfalls im Jahr 2009 – ein ähnliches Ausbildungskonzept schon für Medizinstudenten entworfen. Dieses soll weltweit an medizinischen Hochschulen eingeführt werden und die zukünftigen Ärztinnen und Ärzte schon früh für Patientensicherheit sensibilisieren.

Patientensicherheit darf nicht nur gefordert werden, sondern Ärztinnen und Ärzte müssen aktiv gefördert werden, modernen Herausforderungen mit modernen Methoden zu begegnen. Es ist daher für das Universitätsklinikum Magdeburg selbstverständlich, dass das Fortbildungskonzept Patientensicherheit durchgehend allen Ärztinnen und Ärzten des Klinikums kostenlos angeboten wird.

Gleichzeitig ist es wichtig, schon in der nachwachsenden Generation von Studenten die Sensibilisierung für das Thema zu erreichen, weshalb die medizinische Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg in diesem Sommersemester Patientensicherheitsausbildung nach dem Konzept der WHO als eine der ersten medizinischen Hochschulen den Studenten anbietet.

DOI: 10.3238/arztebl.2010.0557a

Dr. med. Björn Tönneßen

Universitätsklinikum Magdeburg

Leipziger Straße 44, 39120 Magdeburg

E-Mail: bjoern.toennessen@med.ovgu.de

Interessenkonflikt
Der Autor ist Risikomanager des Uniklinikums Magdeburg.

1.
Hoffmann B, Rohe J: Patient safety and error management—What causes adverse events and how can they be prevented? [Patientensicherheit und Fehlermanagement: Ursachen unerwünschter Ereignisse und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung]. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(6): 92–9. VOLLTEXT
1.Hoffmann B, Rohe J: Patient safety and error management—What causes adverse events and how can they be prevented? [Patientensicherheit und Fehlermanagement: Ursachen unerwünschter Ereignisse und Maßnahmen zu ihrer Vermeidung]. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(6): 92–9. VOLLTEXT

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