PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(31-32): A-1526 / B-1356 / C-1336

EB

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APKO-Preis – verliehen von der Arbeitsgemeinschaft Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Kopf-Hals-Chirurgie (APKO) in der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Dotation: 500 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Sebastian Strieth, Oberarzt an der HNO-Klinik der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er wird für seine herausragende Arbeit auf dem Gebiet der plastisch-rekonstruktiven Chirurgie mit dem Titel „Biocompatibility of porous polyethylene implants tissue-engineered by extracellular matrix and VEGF“ ausgezeichnet.

Christian-Roller-Preis – verliehen von den Illenauer Stiftungen, Dotation: 120 000 Euro, an Prof. Dr. Hans Joachim Salize, Leiter der Arbeitsgruppe Versorgungsforschung am Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim. Er wurde für sein Projekt „Verbesserung der psychiatrischen Behandlungsprävalenz bei Risikopersonen vor dem Abrutschen in die Wohnsitzlosigkeit“ ausgezeichnet. Es handelt sich um den höchstdotierten Forschungspreis im Bereich der Psychiatrie in Deutschland.

Carola Kolbeck. Foto: UKR
Carola Kolbeck. Foto: UKR
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Gleichstellungspreis – verliehen von der Universität Regensburg, Dotation: 5 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. dent. Carola Kolbeck, Oberärztin an der Poliklinik für Zahnärztliche Prothetik der Universitätsklinik Regensburg und Frauenbeauftragte der Medizinischen Fakultät. Sie erhielt die Auszeichnung insbesondere für ihr Engagement zum Thema „Chancengleichheit“.

Castelli Pedroli Prize – verliehen von der European Association for the Study of Diabetes für herausragende Beiträge auf dem Gebiet der Histopathologie, Pathogenese, Prävention und Therapie der Komplikationen des Diabetes mellitus, Dotation: 8 000 Euro. Der Preis geht an Prof. Dr. med. Dan Ziegler, Stellvertretender Direktor der Klinik für Stoffwechselkrankheiten, Universitätsklinikum Düsseldorf, und Arbeitsgruppenleiter am Institut für Klinische Diabetologie, Deutsches Diabeteszentrum an der Universität Düsseldorf. Seine Arbeiten befassen sich mit der diabetischen Neuropathie und deren Früherkennung.

Hans-Joachim-Dietzsch-Preis – verliehen von der Arbeitsgemeinschaft Pädiatrische Pneumologie und Allergologie mit Unterstützung der Firma Meda-Pharma. Den mit 5 000 Euro dotierten Preis erhielt in diesem Jahr Dr. med. Jochen G. Mainz, Kinderarzt, Jena.

Thieme Teaching Award – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin, Dotation: 5 000 Euro, gestiftet vom Georg-Thieme-Verlag, für herausragende Projekte auf dem Gebiet der Aus-, Weiter- und Fortbildung. Ausgezeichnet wurde das Kerncurriculum „Schmerztherapie für die Lehre“ der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes. EB

Innovationspreis

Norbert Stefan. Foto: Universitätsklinikum Tübingen
Norbert Stefan. Foto: Universitätsklinikum Tübingen

Innovationspreis der deutschen Hochschulmedizin – verliehen von dem Verband der Universitätsklinika Deutschlands, dem Medizinischen Fakultätentag und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, Dotation: 10 000 Euro. Der Preis wurde auf dem Innovationskongress der deutschen Hochschulmedizin in Berlin verliehen und ging an Prof. Dr. med. Norbert Stefan, Medizinische Universitätsklinik Tübingen. Er wurde für seine Studie „Identification and Characterization of Metabolically Benign Obesity in Humans“ ausgezeichnet.

Die Arbeitsgruppe um Stefan fand heraus, dass bei Adipositas die Fettleber die wichtigste Determinante der Insulinresistenz und der Intima-Media-Dicke der Halsschlagader darstellt. Als kausal wurde dabei das Hepatokin Fetuin-A identifiziert. Die Arbeit erfülle in besonderer Weise die Kriterien einer translationalen Forschung von der Grundlagenforschung bis zur klinischen Anwendung, hieß es in der Begründung.

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