ArchivDeutsches Ärzteblatt39/1997DDR: Präzise recherchiert

SPEKTRUM: Leserbriefe

DDR: Präzise recherchiert

Gronau, H.-J.

Zu dem Beitrag "Arzt-Patienten-Verhältnis in der DDR: Zahlreiche Verletzungen der Schweigepflicht" von Prof. Dr. med. Bernhard Opitz in Heft 34-35/1997:
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Auf Grund familiärer Betroffenheit möchte ich Ihnen für die Veröffentlichung des Aufsatzes über die moralische Drangsalierung von Ärzten in der DDR durch das MfS aufrichtig danken. Dem Bericht liegen präzise Recherchen des Autors über die erpresserischen Methoden der "Anwerbung" von IM unter Mißachtung der ärztlichen Schweigepflicht zugrunde, die ich aus eigener Kenntnis bestätigen kann.
Hoffentlich bewirken die eindrucksvoll geschilderten Beispiele persönlicher Kollegenschicksale und Erfahrungen mit dem MfS auch bei nicht betroffenen Lesern des DÄ ein Interesse und realistisches Verständnis für das Thema Arzt und IM. Auch das gehört zur vielzitierten Aufarbeitung der Vergangenheit im wiedervereinten Deutschland.
Dr. med. H.-J. Gronau, Luditzer Straße 11, 37242 Bad Sooden-Allendorf

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