ArchivDeutsches Ärzteblatt39/1997Ärzte-Skandal: Rabatte sind Verdienst der Ärzte

SPEKTRUM: Leserbriefe

Ärzte-Skandal: Rabatte sind Verdienst der Ärzte

Mehdorn, Ekkehard

Zu dem Beitrag "Vorwürfe gegen Kardiologen: Viel Wirbel um neuen ,Ärzte-Skandal'" von Dr. Sabine Glöser in Heft 30/1997:
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LNSLNS . . . Ist Ihnen bekannt, auf welches Recht sich die Kassen berufen, wenn sie verlangen, daß von Zahnärzten Rabatte, die jene von ihren Dentallabors eingeräumt bekommen, von diesen auch an die Kassen weitergegeben werden, oder wenn die Kassen es als unrechtmäßig ansehen, daß ihnen Sachmittel mit dem rabattierten Einkaufspreis weitergereicht werden?
Ich denke, wenn man dem niedergelassenen, ambulant operierenden Arzt gestattet, Sachmittel direkt bei einer Firma einzukaufen, dann sollte man ihm auch gestatten, den ausgehandelten Rabatt zu verdienen und der Kasse den Listenpreis in Rechnung zu stellen. Es ist ja nicht das Verdienst der Kassen, daß ein Arzt durch erheblichen Organisationsaufwand, den Einsatz von Eigenkapital und große Arbeitskraft ein hohes Operationsvolumen bewältigt, das dann die Grundlage von Rabatten ist. Außerdem ist es auch dem Verhandlungsgeschick des Arztes zu verdanken, wenn er Rabatte mit einer Firma aushandelt . . .
Ekkehard Mehdorn, Rotbendenstraße 8a, 52076 Aachen
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