ArchivDeutsches Ärzteblatt33/2010Contergan-Patienten: Patientenakten über übliche Fristen hinaus aufbewahren

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Contergan-Patienten: Patientenakten über übliche Fristen hinaus aufbewahren

Dtsch Arztebl 2010; 107(33): A-1550 / B-1382 / C-1362

Zylka-Menhorn, Vera

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Die Contergan-Stiftung für behinderte Menschen appelliert an alle Ärzte, Patientenunterlagen von Contergan-Geschädigten nicht zu vernichten respektive auf die Krankenhausverwaltungen einzuwirken, Akten aufzubewahren – auch wenn die Aufbewahrungsfrist verstrichen ist.

Viele Contergan-Opfer stellen zurzeit Neuanträge oder gehen in Revision. Foto: dpa
Viele Contergan-Opfer stellen zurzeit Neuanträge oder gehen in Revision. Foto: dpa

Hintergrund ist das „2. Änderungsgesetz zum Conterganstiftungsgesetz“, das im Juni 2009 in Kraft trat und eine wichtige Änderung enthält: Die Ausschlussfrist wurde geöffnet. Dies bedeutet, dass die heute noch lebenden Geschädigten Anträge auf Neuüberprüfung stellen können. Die Betroffenen machen regen Gebrauch davon, Neu- beziehungsweise Revisionsanträge zu stellen.

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Wird ein solcher Antrag positiv beschieden, bedeutet dies in den meisten Fällen eine Neugewährung oder Höherstufung einer Rentenzahlung. Voraussetzung ist allerdings, dass es medizinische Unterlagen gibt, die als Nachweis dienen können. zyl

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