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Universität zu Köln: Kooperation mit Bayer offenlegen

Dtsch Arztebl 2010; 107(33): A-1548 / B-1380 / C-1360

Gerst, Thomas

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Die Universität zu Köln soll den Rahmenvertrag, der eine „privilegierte Partnerschaft“ zwischen ihr und der Bayer Health AG in der Pharmaforschung vorsieht, offenlegen. Dies fordert die Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges/Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) in einem offenen Brief an den Rektor der Universität. Die Organisation sieht durch diese Vereinbarung die Unabhängigkeit der öffentlichen Forschung gefährdet und befürchtet deren Subsumierung unter wirtschaftliche Interessen.

Grundsätzlich sei die Kooperation zwischen Universitäten und der Industrie sinnvoll und notwendig, betont die IPPNW in dem Schreiben. Doch müsse die Zusammenarbeit auch im Interesse der öffentlichen Gesundheit sein. Für die Überprüfung dieses Sachverhalts sei es unabdingbar, die Bedingungen der Kooperation transparent zu machen. Wegen der primär am Gewinn ausgerichteten Interessen der Pharmaindustrie sei bei einer Kooperation eine Fehlallokation öffentlicher Mittel nicht auszuschließen. TG

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