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In dem Artikel wird laut Stufenschema der EULAR-Empfehlung Paracetamol als Wirkstoff der ersten Wahl und als Langzeitmedikament empfohlen. In meinen 30 Jahren klinischer Tätigkeit hat sich Paracetamol als nahezu unwirksam bei Arthroseschmerzen erwiesen. Deutlich wirksamer waren die NSAR, eventuell mit Protonenpumpenhemmer und kurzfristig mit Metamizol kombiniert. In niedrigen Dosen erwiesen sie sich auch in der Dauertherapie als nebenwirkungsarm. Bei Paracetamol besteht die Gefahr, dass regelmäßig Höchstdosen eingenommen werden, mit der Folge von Leberschäden. Nicht zuletzt deshalb besteht jetzt eine Rezeptpflicht. Bei akuten, sehr starken Schmerzen ist die intraartikuläre Injektion eines Steroids immer das beste Mittel gewesen.

DOI: 10.3238/arztebl.2010.0602a

Dr. med. Alexander Weiss

Im Vogelsang 11

30989 Gehrden

E-Mail: dralexanderweiss@arcor.de

Interessenkonflikt
Der Autor erklärt, dass kein Interessenkonflikt im Sinne der Richtlinien des International Committee of Medical Journal Editors besteht.

1.
Michael JWP, Schlüter-Brust KU, Eysel P: The epidemiology, etiology, diagnosis, and treatment of osteoarthritis of the knee [Epidemiologie, Ätiologie, Diagnostik und Therapie der Gonarthrose]. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(9): 152–62. VOLLTEXT
1.Michael JWP, Schlüter-Brust KU, Eysel P: The epidemiology, etiology, diagnosis, and treatment of osteoarthritis of the knee [Epidemiologie, Ätiologie, Diagnostik und Therapie der Gonarthrose]. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(9): 152–62. VOLLTEXT

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