ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2010Patientenverfügung: Klarstellung vermisst
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. . . Unter Nummer 4. „Ärztliche Beratung und Aufklärung“ heißt es im zweiten Absatz: „Äußert der Patient die Absicht, eine vorsorgliche Willensbekundung zu verfassen, sollte der Arzt seine Beratung für damit zusammenhängende medizinische Fragestellungen anbieten, so dass der Patient diese Sachkenntnis in seine Entscheidungsfindung einbeziehen kann.“

In diesem Zusammenhang habe ich eine Klarstellung vermisst, dass eine solche Beratung keine Leistung der gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung ist und daher als individuelle Gesundheitsleistung (z. B. nach GOÄ Nr. 3) abzurechnen ist. Diese Klarstellung wäre eine große Hilfe für den Arzt, der seinem Patienten eine solche Beratung anbietet, um den Eindruck zu vermeiden, dass er aus diesem wichtigen Anliegen des Patienten einen (möglicherweise unerlaubten) Profit schlagen will. Bei der leider weit verbreiteten Vollkaskomentalität (für die ärztliche Versorgung) in Deutschland haben viele Patienten die Einstellung, dass solche Leistungen vom Arzt als Service erbracht werden müssen . . .

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Dr. med. Gerhard Lorenz, 76287 Rheinstetten

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