ArchivDeutsches Ärzteblatt34-35/2010Ärztemangel: Ohne Medizin nicht überlebensfähig
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Im Artikel zum Ärztemangel werden Forderungen nach besseren Studienbedingungen, Qualität statt Quantität und einer gezielteren Auswahl der Studenten laut. Die Medizinische Fakultät in Lübeck erfüllt genau diese Anforderungen bereits, was sich in Spitzenplätzen im CHE-Ranking über die letzen Jahre widerspiegelt. Umso unverständlicher ist es, dass gerade dieser Studiengang zur Haushaltssanierung geschlossen werden soll.

Unsere Bundeskanzlerin beteuert, nicht in der Bildung zu sparen. Unser Ge­sund­heits­mi­nis­ter bekundet sein Engagement gegen den Ärztemangel, und die FDP sprach sich auf ihrem letzten Parteitag für eine Erhöhung der Zahl der Medizinstudienplätze um bundesweit zehn Prozent aus. In Bielefeld und in Oldenburg werden Pläne für neue medizinische Fakultäten geschmiedet, aber in Lübeck sollten alle 1 500 Medizinstudienplätze gestrichen und damit eine ganze Universität, die ohne die Medizin nicht überlebensfähig ist, geschlossen werden! Wo war der bundesweite Aufschrei der bildungspolitisch Verantwortlichen? Wo ist die dringend benötigte Zusammenarbeit von Bund und Ländern?

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Maren Bredehöft, Medizinstudentin im
2. Semester, 23562 Lübeck

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