PREISE

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2010; 107(34-35): A-1641 / B-1454 / C-1434

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Philipp-Klee-Preis – verliehen von der Medizinisch-Naturwissenschaftlichen Gesellschaft, Wuppertal, für herausragende wissenschaftliche Publikationen junger Nachwuchswissenschaftler, Dotation: 1 000 Euro. Den Preis erhielt Dr. med. Philip Wintermeyer, Helios-Klinikum Wuppertal, Klinikum der Privaten Universität Witten/Herdecke, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin, für seine Arbeit „Invariant Natural Killer T Cells Suppress the Neutrophil Inflammatory Response in a Mouse Model of Cholestatic Liver Damage“.

Hellmuth Nordwig und Martin Thür (von links), Foto: Verband Deutscher Medizinjournalisten
Hellmuth Nordwig und Martin Thür (von links), Foto: Verband Deutscher Medizinjournalisten

Europäischer Journalistenpreis – verliehen von dem Verband Deutscher Medizinjournalisten, Dotation: insgesamt 7 500 Euro, gestiftet von der Firma Bayer Healthcare, an Martin Thür, Fernsehjournalist, Wien, und Dr. Hellmuth Nordwig, Freier Wissenschafts- und Medizinjournalist, Fürstenfeldbruck. Thür erhält die eine Hälfte des Preises für seinen TV-Beitrag „ATV Dokument – Volkssport Doping“. Die andere Hälfte erhält Nordwig für seine Hörfunksendung „Falsche Pillen aus finsteren Kanälen – Ein Blick in die Unterwelt der Medikamentenfälscher“.

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Neysan Rafat, Foto: Universitätsklinikum Heidelberg
Neysan Rafat, Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

Fokko-van-der-Woude-Stipendium – verliehen von der Deutschen Nierenstiftung, Dotation: 25 000 Euro, an Dr. Neysan Rafat, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg. Rafat untersucht mit seinem Team, ob Stammzellen zur Regeneration von Nierengefäßen beim hämolytisch-urämischen Syndrom (HUS) bei Kindern beitragen. Das HUS wird in der Regel durch eine Infektion mit bestimmten Bakterien ausgelöst und ist die häufigste Ursache des akuten Nierenversagens im Kindesalter.

Nils-Alwall-Preis – verliehen von der Deutschen Gesellschaft für Nephrologie (DGfN), Dotation: 10 000 Euro, an Dr. med. Georg Schlieper, Oberarzt, Medizinische Klinik II, Universitätsklinikum der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, für seine Arbeit „Ultrastrukturelle Analyse von urämischen Gefäßverkalkungen“. Folgende Preise wurden ebenfalls von der DGfN vergeben: der Franz-Volhard-Preis, Dotation: jeweils 5 000 Euro, an Prof. Dr. med. Matthias Mack, Professor für Innere Medizin mit Schwerpunkt Nephrologie am Klinikum der Universität Regensburg, und an Priv.-Doz. Dr. med. Tobias B. Huber, Oberarzt der Medizinischen Klinik IV, Universitätsklinikum Freiburg. Mack wurde für seine wissenschaftliche Arbeit „CD4+ T cells regulate the development of Gr1+ monocytes into fibrocytes“ geehrt und Priv.-Doz. Dr. Tobias Huber für seine Forschungstätigkeiten, die sich mit physiologischen und pathophysiologischen Vorgängen bei der Nierenfiltration beschäftigen. Der Hans-U.-Zollinger-Forschungspreis, Dotation: 5 000 Euro, ging an Prof. Dr. med. Christian Kurts, Institut für Experimentelle Immunologie, Universitätsklinikum Bonn. Den Carl-Ludwig-Nachwuchspreis, Dotation: 3 000 Euro, erhielt Dr. med. Ivica Grgic, Assistenzarzt am Universitätsklinikum der Philipps-Universität Marburg, Klinik für Innere Medizin – Schwerpunkt Nephrologie. Den mit 1 000 Euro dotierten Rainer-Greger-Promotionspreis erhielt Dr. med. Lisa Kurtz, Assistenzärztin, Klinik und Poliklinik für Innere Medizin II, Universitätsklinikum Regensburg, für ihre Arbeit „Die Bedeutung von Connexin 40 für die Ausbildung reninproduzierender Zellen in der Mausniere“. Die Franz-Volhard-Medaille erhielt Prof. Dr. med. Dontscho Kerjaschki, Wien. EB

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