ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2010Wichtige Studie einbeziehen
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In Ergänzung zu dem Beitrag von Schmidt et al. (1) sei darauf hingewiesen, dass im Jahre 2007 die erste und bisher einzige kontrollierte Studie zu dem Thema in Deutschland publiziert wurde (2). Die Arbeit ist mit 502 Patienten eine der größten Untersuchungen zur telemedizinisch unterstützten Betreuung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz weltweit.

Die Mortalitätsdaten unserer Studie wurden für die Effektkalkulation in der Übersichtsarbeit des angesehenen Journal of the American College of Cardiology aus 2009 verwendet (3).

Die Intention-to-treat-Analyse unserer Daten hat die signifikante Mortalitätssenkung (24,9 versus 32,5 %, p = 0,007) und die signifikante Reduktion der Krankenhaustage (um 37,5, p = 0,025) in der Interventionsgruppe (Telemonitoring und Telefonie) im Vergleich zur konventionellen Betreuung nach 24 Monaten bestätigt. Diese Ergebnisse wurden anlässlich der Herbsttagung 2009 der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie vorgestellt (4).

DOI: 10.3238/arztebl.2010.0630a

Prof. Dr. med. Martin Middeke

Hypertoniezentrum München

Dienerstraße 12

80331 München

E-Mail: martin.middeke@gmx.de

Dr. med. Dipl.-Phys. Stefan Kottmair

Rosenheimerstraße 116a

81669 München

1.
Schmidt S, Schuchert A, Krieg T, Oeff M: Home telemonitoring in patients with chronic heart failure: A chance to improve patient care? [Häusliches Telemonitoring bei chronischer Herzinsuffizienz: Chance für eine bessere Patientenversorgung?]. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(8): 131–8. VOLLTEXT
2.
Kielblock B, Frye Ch, Kottmair S, Siegmund-Schultze E, Middeke M: Einfluss einer telemedizinisch unterstützten Betreuung auf Gesamtbehandlungskosten und Mortalität bei chronischer Herzinsuffizienz. Dtsch Med Wochenschr 2007; 132: 417–22. MEDLINE
3.
Klersy C, De Silvestri A, Gabutti G, Regoli F, Auricchio A: A metaanalysis of remote monitoring of heart failure patients. J Am Coll Cardiol 2009; 54: 1683–94. MEDLINE
4.
Dönitz C, Amelung V, Blasius M, et al.: Intention to treat analysis (ITT) of the impact of a telemedical care programme on overall treatment costs and mortality rate among patients with chronic heart failure. Clin Res Cardiol 2009; 98(Suppl 2): 64.
1.Schmidt S, Schuchert A, Krieg T, Oeff M: Home telemonitoring in patients with chronic heart failure: A chance to improve patient care? [Häusliches Telemonitoring bei chronischer Herzinsuffizienz: Chance für eine bessere Patientenversorgung?]. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(8): 131–8. VOLLTEXT
2.Kielblock B, Frye Ch, Kottmair S, Siegmund-Schultze E, Middeke M: Einfluss einer telemedizinisch unterstützten Betreuung auf Gesamtbehandlungskosten und Mortalität bei chronischer Herzinsuffizienz. Dtsch Med Wochenschr 2007; 132: 417–22. MEDLINE
3.Klersy C, De Silvestri A, Gabutti G, Regoli F, Auricchio A: A metaanalysis of remote monitoring of heart failure patients. J Am Coll Cardiol 2009; 54: 1683–94. MEDLINE
4.Dönitz C, Amelung V, Blasius M, et al.: Intention to treat analysis (ITT) of the impact of a telemedical care programme on overall treatment costs and mortality rate among patients with chronic heart failure. Clin Res Cardiol 2009; 98(Suppl 2): 64.

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