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Wenn trotz der Maßnahmen zur Früherkennung des Mammakarzinoms immer noch 40 Prozent aller Frauen mit einem Rezidiv zu rechnen haben, wobei es ja keine Heilung mehr gibt, fragt man sich doch, ob nicht die brusterhaltenden Operationen, wie sie heute im allgemeinen von den Gynäkologen durchgeführt werden, als Ursache dafür anzusehen sind.

Meines Erachtens sollten auch kleine Tumoren primär durch eine Radikaloperation versorgt werden. Das bedeutet, Amputation der gesamten Mamma im Zusammenhang mit den axillären Lymphknoten. Dazu ist ein besonders gewebeschonendes Vorgehen erforderlich und dies würde eine spezielle chirurgische Ausbildung erfordern.

DOI: 10.3238/arztebl.2010.0629a

Dr. med. Otto Diemer

Gustav-Brandes-Weg 17

28355 Bremen

http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/001–012l.htm

http://www.uni-duesseldorf.de/WWW/AWMF/ll/001–012l.htm

1.
Gerber B, Freund M, Reimer T: Recurrent breast cancer:
Treatment strategies for maintaining and prolonging good quality of life [Rezidiviertes Mammakarzinom – Therapiekonzepte zum
Erhalt der Lebensqualität]. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(6): 85–91. VOLLTEXT
1.Gerber B, Freund M, Reimer T: Recurrent breast cancer:
Treatment strategies for maintaining and prolonging good quality of life [Rezidiviertes Mammakarzinom – Therapiekonzepte zum
Erhalt der Lebensqualität]. Dtsch Arztebl Int 2010; 107(6): 85–91. VOLLTEXT

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