ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2010Reinhard Burger: Neuer Präsident des Robert-Koch-Instituts

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Reinhard Burger: Neuer Präsident des Robert-Koch-Instituts

Dtsch Arztebl 2010; 107(36): A-1707 / B-1507 / C-1487

Hibbeler, Birgit

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Reinhard Burger, Foto: RKI Ossenbrink
Reinhard Burger, Foto: RKI Ossenbrink

Prof. Dr. rer. nat. Reinhard Burger (61) ist neuer Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI). Der Biologe wurde Ende August im Rahmen einer Feierstunde in das Amt eingeführt. Die Personalentscheidung steht für Kontinuität. Denn Burger ist bereits seit 2001 Vizepräsident des RKI. Seit 13 Jahren ist er als Abteilungsleiter in dem Institut tätig.

Aus Burgers Sicht ist das RKI grundsätzlich gut aufgestellt. In der nächsten Zeit würden aber „einige Fokussierungen“ erfolgen. „Ein Hauptschwerpunkt bleiben Infektionskrankheiten“, teilte er auf Anfrage mit. Aber auch die Themen chronische Erkrankungen, Gesundheitsrisiken und Prävention seien weiterhin wichtige Arbeitsbereiche. „Ziel ist die Entwicklung zu einem modernen Public-Health-Institut“, erläuterte Burger.

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Als Burger 1987 ans RKI kam, wurde er zunächst Leiter der Abteilung Immunologie, 1998 übernahm er die Abteilung Infektionskrankheiten. Zuvor war er Professor für Immunologie an der Fakultät für Theoretische Medizin der Universität Heidelberg. Habilitiert hatte er am Institut für Medizinische Mikrobiologie der Universität Mainz.

Burger tritt die Nachfolge von Prof. Dr. rer. nat. Jörg Hacker (58), ebenfalls Biologe, an. Hacker hatte lediglich zwei Jahre an der Spitze des RKI gestanden und wechselte im März auf eigenen Wunsch zur Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, die er seitdem als Präsident vertritt. Der RKI-Präsident wird auf Vorschlag des Bundeskabinetts vom Bundespräsidenten ernannt. Birgit Hibbeler

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