ArchivDeutsches Ärzteblatt36/2010Diabetesprävalenz: Verlässliche Schätzungen stehen noch aus

THEMEN DER ZEIT

Diabetesprävalenz: Verlässliche Schätzungen stehen noch aus

Dtsch Arztebl 2010; 107(36): A-1694 / B-1492 / C-1472

Schulze, Matthias B.; Rathmann, Wolfgang; Giani, Guido; Joost, Hans-Georg

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Die von der International Diabetes Federation vorgelegten Daten sind nicht belastbar. Ein Plädoyer für bessere epidemiologische Daten

Foto: Mauritius Images
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Zwölf Prozent der 20- bis 79-Jährigen sind in Deutschland an Diabetes mellitus erkrankt. Diese alarmierende Zahl veröffentlichte die International Diabetes Federation (IDF) in ihrem aktuellen Atlas (1). Besagtem Atlas kann auch entnommen werden, dass der Anteil der Bevölkerung mit einer Diabeteserkrankung in Frankreich (9,4 Prozent), Großbritannien (4,9 Prozent), Italien (8,8 Prozent), Russland (9 Prozent) oder Spanien (8,4 Prozent) zum Teil deutlich geringer ist. Die IDF projektiert für das Jahr 2030 einen weiteren Anstieg auf 13,5 Prozent in Deutschland (1). Wie genau sind diese Zahlen? Kann es sein, dass Diabetes mellitus in Deutschland fast 2,5-mal häufiger ist als in Großbritannien? (Tabelle)

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Die Prävalenzschätzungen der IDF beziehen sich auf die Gesamtprävalenz für den Altersbereich 25 bis 79 Jahre, das heißt sowohl auf bekannte als auch auf unbekannte Diabetiker. Neben den Rohprävalenzen hat die IDF auch altersadjustierte Schätzungen publiziert, um so einen Vergleich zwischen Ländern unabhängig von Unterschieden in der Altersstruktur zu ermöglichen (1). Die für die Schätzungen genutzten Datenquellen unterscheiden sich allerdings hinsichtlich der Studienpopulationen, Methoden der Diagnostik und der Zeiträume der Erhebungen zum Teil deutlich. Studien mit OGTT (oralem Glukose-Toleranztest) wurde höchste Priorität eingeräumt, gefolgt von 2-h-Glukose allein, Nüchternglukose allein und letztendlich der Selbstangabe. Für einige Länder waren lediglich Studien zur Prävalenz eines bekannten Diabetes aufgrund von Selbstangaben nutzbar. In diesen Fällen wurde die Gesamtprävalenz geschätzt, indem die beobachtete Prävalenz verdoppelt wurde (Frankreich, Italien). Dieser Korrekturfaktor entspricht der Annahme, dass die in einigen Populationen beobachtete Prävalenz eines unbekannten Diabetes (2) in verschiedenen Ländern vergleichbar hoch sein sollte. Für einige Studien wurde von diesem Vorgehen allerdings abgewichen. So wurde für Großbritannien ein Korrekturfaktor 1,5 verwendet, ohne dass dafür eine nachvollziehbare Begründung gegeben wurde. Auch für Deutschland wird berichtet, dass die Prävalenzschätzung abweichend korrigiert wurde (1). Die Vergleichbarkeit der Prävalenzschätzungen der IDF ist aufgrund der methodischen Unterschiede der Datenquellen und ihrer Aufbereitung insgesamt fragwürdig.

Die Zahlen im Diabetesatlas zur Diabetesprävalenz in Deutschland (1) beruhen auf unterschiedlichen deutschen Studien (eTabelle).
Hier werden die KORA-Studie im Altersbereich 55 bis 75 Jahre (2), die Studie AOK-Versicherter (3) und die Studie von Allgemeinarzt-Patienten (4) genannt. Die Schätzung zur Prävalenz eines bekannten Diabetes aus der KORA-Studie (2) scheint augenscheinlich verdoppelt worden zu sein, was in etwa der beschriebenen Summe der Prävalenzen von klinisch diagnostiziertem und unerkanntem Diabetes (basierend auf einer Messung) in KORA entspricht. Die Schätzungen zur Prävalenz eines bekannten Diabetes bei AOK-Versicherten (3) wurden nicht korrigiert – mit der Begründung, eine weitere Studie (4) würde nahelegen, dass ein unbekannter Diabetes eher selten sei (1). Es bleibt letztendlich unklar, wie die drei Studien zusammengeführt wurden, um eine Gesamtprävalenz von zwölf Prozent zu erreichen. Für die im IDF-Atlas verwendeten deutschen Daten ist klar, dass allein die KORA-Studie (2) repräsentativen Charakter besitzt, obwohl dies allein für die Zielregion Augsburg und den Altersbereich 55 bis 75 Jahre zutrifft, nicht aber für die gesamtdeutsche Bevölkerung. AOK-Versicherte (3) sind bezüglich ihres Sozialstatus – eine wichtige Determinante der Diabeteshäufigkeit – nicht repräsentativ für die Bevölkerung in Deutschland. Auch eine Stichprobe von Allgemeinarzt-Patienten (4) gibt kein repräsentatives Abbild der Bevölkerung wieder; selbstverständlich reichern sich Erkrankte in dieser Population an. Im Fall der im Diabetesatlas publizierten deutschen Daten muss deshalb wohl von einer Überschätzung der Prävalenz ausgegangen werden, unabhängig von ihrer fragwürdigen Vergleichbarkeit im internationalen Kontext. Die Größenordnung dieser Überschätzung ist gegenwärtig nicht bestimmbar.

Für korrekte Schätzungen der Prävalenz des Diabetes sind repräsentative Erhebungen unerlässlich. Diese liegen für die deutsche Bevölkerung aus den nationalen Gesundheitssurveys vor, letztmalig für die Jahre 1997/98. Daneben lassen die MONICA/KORA-Erhebungen für die Region Augsburg repräsentative Aussagen zu. Durch die Einheitlichkeit der Erhebungsmethoden sind sowohl die Gesundheitssurveys untereinander als auch die MONICA/KORA-Surveys sehr gut geeignet, Trends in der Diabetes-prävalenz aufzuzeigen. Hier konnte zwischen 1985 und 2001 kein Trend einer zunehmenden alterskorrigierten Diabetesprävalenz in der Bevölkerung beobachtet werden (Grafik). Ein Vergleich der nationalen Gesundheitssurveys 1990 bis 1992 und 1997/98 mit nachfolgenden nationalen Telefonsurveys in den Jahren 2002 bis 2005 ergab ebenfalls keinen Hinweis auf einen Anstieg der Diabetesprävalenz in der deutschen Bevölkerung (5). Neben der Schätzung der Prävalenz eines bekannten Diabetes kann ein Screening diagnostischer Parameter auch den Anteil unerkannter Diabetiker in der Bevölkerung erkennen lassen. Die Vergleichbarkeit solcher Daten ist stark von den verwendeten Parametern abhängig. So sind Daten aus dem Bundesgesundheitssurvey 1998 (6) und dem KORA-Survey (2) trotz des eigentlich repräsentativen Charakters beider Erhebungen diesbezüglich nicht vergleichbar. Nur Messungen mit vergleichbarer Methodik ermöglichen es, Unterschiede zwischen Populationen über die Zeit oder zwischen den Regionen korrekt darzustellen. Untersuchungen zu Trends in der Prävalenz eines unbekannten Diabetes gibt es bislang für Deutschland nicht.

Selbst wenn korrekte Daten zur Diabetesprävalenz vorliegen, bleibt die Frage, wie diese zu bewerten sind. Wichtiger Einflussfaktor für eine Veränderung der Prävalenz ist die Veränderung der Erkrankungsrate (Inzidenz) in der Bevölkerung. Eine steigende Prävalenz könnte in diesem Sinne durch eine Zunahme der Diabetesinzidenz erklärbar sein, welche durch ein sich veränderndes Risikoprofil der Bevölkerung begründet wäre. Der von der IDF für das Jahr 2030 projektierte weitere Anstieg der Diabetesprävalenz auf 13,5 Prozent in Deutschland (1) basiert in diesem Zusammenhang allein auf der projektierten Veränderung der Altersstruktur der deutschen Bevölkerung und nicht auf einer Zunahme der altersspezifischen Inzidenzen. Neben Veränderungen im Risikoprofil einer Bevölkerung kann aber eine Reihe weiterer Faktoren ebenfalls die Prävalenz beeinflussen. So sollte eine bessere Behandlung des Diabetes zu einer längeren Krankheitsdauer und Lebenszeit und damit auch zu einer höheren Prävalenz führen (7). In diesem Fall wäre ein Prävalenzanstieg als Erfolg zu bewerten. Die Migration von Erkrankten aus der oder in die Bevölkerung hat ebenfalls Einfluss auf die Prävalenz (8). Werden Maßnahmen zur Früherkennung in der Bevölkerung eingeführt oder ändern sich deren Prozeduren oder Teilnahmeraten, dann hat auch dies unmittelbaren Einfluss auf die Schätzung der Prävalenz eines bekannten Diabetes.

Aus diesen Gründen kann von beobachteten Trends in der Prävalenz nicht zweifelsfrei auf eine Veränderung der Erkrankungsrate in der Bevölkerung geschlossen werden. Dazu wären verlässliche Daten zur Inzidenz erforderlich, welche gegenwärtig für Deutschland – wie für viele andere Länder auch – nicht verfügbar sind (9). Im Moment geben allein populationsbezogene prospektive Kohortenstudien Anhaltspunkte zur regionalen Inzidenz (1012). Daten zur Diabetesinzidenz können über epidemiologische Diabetesregister gewonnen werden, die systematisch alle inzidenten Erkrankungen in der Bevölkerung erfassen. Ein derartiges Register bestand von 1960 bis 1989 in der DDR mit einer landesweiten Erfassung aller bekannten Diabetiker (13). Aber auch für Register besteht der Nachteil, dass unbekannte Diabetesfälle nicht registriert werden, sich deren Anteil durch Veränderungen in Screening und Diagnostik aber verändern kann. Hier wäre es deshalb notwendig, Registerdaten durch ein kontinuierliches Monitoring des Verhältnisses zwischen diagnostizierten und unbekannten Fällen zu ergänzen (8). Zwar würde die korrekte Bestimmung der Prävalenz und Inzidenz unerkannter Diabetiker eine Wiederholungsmessung erfordern, der durch einmalige Messung entstehende Fehler ist aber insofern tolerierbar, als er den Vergleich zwischen Populationen bei gleicher Methodik nicht verzerrt; er sollte allerdings bei der Interpretation und Kommunikation von Prävalenz- und Inzidenzschätzungen berücksichtigt werden.

Es gibt für die deutsche Bevölkerung keine aktuellen, verlässlichen Schätzungen zur Diabetesprävalenz. Die aus nichtrepräsentativen Studien von der IDF abgeleiteten Prävalenzen überschätzen wahrscheinlich die tatsächlichen Werte. Ob sich zudem prognostizierte Steigerungen (3, 4) bestätigen, bleibt abzuwarten. Dies kann nur eine weitere repräsentative Erhebung mit Methoden, die mit denen früherer Surveys vergleichbar sind, beantworten. Derartige Erhebungen sind zentraler Bestandteil des Gesundheitsmonitorings des Robert-Koch-Instituts, das derzeit die Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland (DEGS) als Nachfolgesurvey des Bundesgesundheitssurveys durchführt (14).

Neben dieser erfreulichen Initiative sind weitere Anstrengungen notwendig, um das Verständnis der deskriptiven Epidemiologie des Diabetes in Deutschland entscheidend zu verbessern. Obwohl Prävalenzschätzungen wichtige Maßzahlen für die Gemeinkosten einer Erkrankung sind, geben sie keine ausreichende Erklärung für die tatsächlichen Ursachen zeitlicher Trends oder den Erfolg oder Misserfolg von Interventionen, die dieses Problem adressieren sollen. In diesem Zusammenhang wäre die Einrichtung von epidemiologischen Diabetesregistern zur Sammlung belastbarer Daten zur Diabetesinzidenz mehr als wünschenswert.

  • Zitierweise dieses Beitrags
    Dtsch Arztebl 2010; 107(36): A 1694–6

Anschrift für die Verfasser
Prof. Dr. PH Matthias Schulze
Abteilung Molekulare Epidemiologie
Deutsches Institut für Ernährungsforschung
Potsdam-Rehbrücke
Arthur-Scheunert-Allee 114–116, 14558 Nuthetal

@Literatur: www.aerzteblatt.de/lit3610
eTabelle: www.aerzteblatt.de/101694

1.
International Diabetes Federation: Diabetes Atlas. 4th Edition. Brussels: International Diabetes Federation 2009.
2.
Rathmann W, Haastert B, Icks A, et. al.: High prevalence of undiagnosed diabetes mellitus in Southern Germany: target populations for efficient screening. The
KORA survey 2000. Diabetologia 2003; 46: 182–9. MEDLINE
3.
Hauner H, Köster I, Schubert I: Trends in der Prävalenz und ambulanten Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus: Eine Analyse der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen im Zeitraum von 1998 bis 2005. Dtsch Arztebl 2007; 104(41): A 2799. VOLLTEXT
4.
Hauner H, Hanisch J, Bramlage P, et. al.: Prevalence of undiagnosed Type-2-diabetes mellitus and impaired fasting glucose in German primary care: data from the German Metabolic and Cardiovascular Risk Project (GEMCAS). Exp Clin Endocrinol Diabetes 2008; 116: 18–25. MEDLINE
5.
Heidemann C, Kroll L, Icks A, Lampert T, Scheidt-Nave C: Prevalence of known diabetes in German adults aged 25–69
years: results from national health surveys over 15 years. Diabet Med 2009; 26: 655–8. MEDLINE
6.
Thefeld W: Prevalence of diabetes mellitus in the adult German population. Gesundheitswesen 1999; 61 Spec No: 85–9. MEDLINE
7.
Green A, Stovring H, Andersen M, Beck-Nielsen H: The epidemic of type 2 diabetes is a statistical artefact. Diabetologia 2005, 48: 1456–8. MEDLINE
8.
Wareham NJ, Forouhi NG: Is there really an epidemic of diabetes? Diabetologia 2005; 48: 1454–5. MEDLINE
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10.
Meisinger C, Thorand B, Schneider A, Stieber J, Doring A, Lowel H: Sex differences in risk factors for incident type 2 diabetes mellitus: the MONICA Augsburg cohort study. Arch Intern Med 2002; 162: 82–9. MEDLINE
11.
Schulze MB, Schulz M, Heidemann C, Schienkiewitz A, Hoffmann K, Boeing H: Carbohydrate intake and incidence of type 2 diabetes in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC)-Potsdam Study. Br J Nutr 2008; 99: 1107–16. MEDLINE
12.
Rathmann W, Strassburger K, Heier M, Holle R, Thorand B, Giani G, Meisinger C: Incidence of Type 2 diabetes in the elderly German population and the effect of clinical and lifestyle risk factors: KORA S4/F4 cohort study. Diabet Med 2009; 26: 1212–9. MEDLINE
13.
Michaelis D, Jutzi E: Epidemiologie des Diabetes mellitus in der Bevölkerung der ehemaligen DDR: Alters- und geschlechtsspezifische Inzidenz- und Prävalenztrends im Zeitraum 1960–1987. Z klin Med 1991; 46: 59–64.
14.
Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes: DEGS – Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland, Projektbeschreibung. Robert Koch-Institut 2009.
15.
Meisinger C, Heier M, Doering A, Thorand B, Loewel H: Prevalence of known diabetes and antidiabetic therapy between 1984/1985 and 1999/2001 in southern Germany. Diabetes Care 2004; 27: 2985–7. MEDLINE
16.
Meisinger C, Strassburger K, Heier M, Thorand B, Baumeister SE, Giani G, Rathmann W: Prevalence of undiagnosed diabetes and impaired glucose regulation in 35–59-year-old individuals in Southern Germany: the KORA F4 Study. Diabet Med 2010; 27: 360–2. MEDLINE
17.
Hauner H, Koster I, von Ferber L: Prevalence of diabetes mellitus in Germany 1998–2001. Secondary data analysis of
a health insurance sample of the AOK in Hesse/KV in Hesse. Dtsch Med Wochenschr 2003; 128: 2632–7. MEDLINE

Deutsches Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke:
Prof. Dr. PH Schulze, Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Joost
Deutsches Diabetes-Zentrum an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf:
Dr. med. Rathmann, Prof. Dr. rer. nat. Giani


1. International Diabetes Federation: Diabetes Atlas. 4th Edition. Brussels: International Diabetes Federation 2009.
2. Rathmann W, Haastert B, Icks A, et. al.: High prevalence of undiagnosed diabetes mellitus in Southern Germany: target populations for efficient screening. The
KORA survey 2000. Diabetologia 2003; 46: 182–9. MEDLINE
3. Hauner H, Köster I, Schubert I: Trends in der Prävalenz und ambulanten Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus: Eine Analyse der Versichertenstichprobe AOK Hessen/KV Hessen im Zeitraum von 1998 bis 2005. Dtsch Arztebl 2007; 104(41): A 2799. VOLLTEXT
4. Hauner H, Hanisch J, Bramlage P, et. al.: Prevalence of undiagnosed Type-2-diabetes mellitus and impaired fasting glucose in German primary care: data from the German Metabolic and Cardiovascular Risk Project (GEMCAS). Exp Clin Endocrinol Diabetes 2008; 116: 18–25. MEDLINE
5. Heidemann C, Kroll L, Icks A, Lampert T, Scheidt-Nave C: Prevalence of known diabetes in German adults aged 25–69
years: results from national health surveys over 15 years. Diabet Med 2009; 26: 655–8. MEDLINE
6. Thefeld W: Prevalence of diabetes mellitus in the adult German population. Gesundheitswesen 1999; 61 Spec No: 85–9. MEDLINE
7. Green A, Stovring H, Andersen M, Beck-Nielsen H: The epidemic of type 2 diabetes is a statistical artefact. Diabetologia 2005, 48: 1456–8. MEDLINE
8. Wareham NJ, Forouhi NG: Is there really an epidemic of diabetes? Diabetologia 2005; 48: 1454–5. MEDLINE
9. Giani G, Janka HU, Hauner H, et. al.: Epidemiologie und Verlauf des Diabetes mellitus in Deutschland. Kiess W, Ed. 2004.
10. Meisinger C, Thorand B, Schneider A, Stieber J, Doring A, Lowel H: Sex differences in risk factors for incident type 2 diabetes mellitus: the MONICA Augsburg cohort study. Arch Intern Med 2002; 162: 82–9. MEDLINE
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12. Rathmann W, Strassburger K, Heier M, Holle R, Thorand B, Giani G, Meisinger C: Incidence of Type 2 diabetes in the elderly German population and the effect of clinical and lifestyle risk factors: KORA S4/F4 cohort study. Diabet Med 2009; 26: 1212–9. MEDLINE
13. Michaelis D, Jutzi E: Epidemiologie des Diabetes mellitus in der Bevölkerung der ehemaligen DDR: Alters- und geschlechtsspezifische Inzidenz- und Prävalenztrends im Zeitraum 1960–1987. Z klin Med 1991; 46: 59–64.
14. Beiträge zur Gesundheitsberichterstattung des Bundes: DEGS – Studie zur Gesundheit Erwachsener in Deutschland, Projektbeschreibung. Robert Koch-Institut 2009.
15. Meisinger C, Heier M, Doering A, Thorand B, Loewel H: Prevalence of known diabetes and antidiabetic therapy between 1984/1985 and 1999/2001 in southern Germany. Diabetes Care 2004; 27: 2985–7. MEDLINE
16. Meisinger C, Strassburger K, Heier M, Thorand B, Baumeister SE, Giani G, Rathmann W: Prevalence of undiagnosed diabetes and impaired glucose regulation in 35–59-year-old individuals in Southern Germany: the KORA F4 Study. Diabet Med 2010; 27: 360–2. MEDLINE
17. Hauner H, Koster I, von Ferber L: Prevalence of diabetes mellitus in Germany 1998–2001. Secondary data analysis of
a health insurance sample of the AOK in Hesse/KV in Hesse. Dtsch Med Wochenschr 2003; 128: 2632–7. MEDLINE

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